Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar
In den Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen des Museums zeigt sich die Wertschätzung, die die Hansestadt Wismar ihrer eigenen Geschichte und Kultur sowie ihren Gästen und Einwohnern entgegenbringt.
Schon im 16. Jahrhundert bildeten das Schabbellhaus und das danebenliegende Giebelhaus, die Schweinsbrücke 6, einen gemeinsamen Komplex. Bei dem Gebäude Schweinsbrücke 6 handelt es sich um typisches hanseatisches Bürgerhaus mit Vorderhaus und Kemladen.
Ausgehend von einem Kernbau aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts hat sich die für die Renaissance beispielhafte Erweiterung im Kemladen mit seiner reichen Ausmalung sowie die für das 19. Jahrhundert typische Überformung in den straßenseitigen Räumen in exemplarischer Weise erhalten.
Als Museumsstandort bieten das Schabbellhaus und sein Nachbarhaus die einmalige Gelegenheit, Normalfall und Sonderfall eines hanseatischen Bürgerhauses vom Keller bis zum Dach der Öffentlichkeit im Original zugänglich zu machen.
Die Hansestadt Wismar strebt daher an, das Schabbellhaus sowie das Nachbargebäude Schweinsbrücke 6 denkmalgerecht zu sanieren und zu einem Museumskomplex zusammenzuführen.
Die denkmalgerichte Sanierung des Schabbellhauses und des Nachbargebäudes Schweinsbrücke 6 wurde in den vergangenen Jahren von der Hansestadt Wismar gründlich vorbereitet.
Mit der Aufnahme des Schabbellhauses in das Welterbeprogramm der Bundesregierung 2009 wird nun eine Realisierung der Sanierung und damit die Entstehung eines Museumskomplexes, welcher der vielschichtigen Wismarer Geschichte und den wertvolleln historischen Zeugnissen dieser Geschichte entspricht, möglich. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2010 mit der statischen Sicherung der Gebäude.
Ab 2014 sollen das Schabbellhaus und das Nachbargebäude Schweinsbrücke 6 sowie die dazugehörigen Höfe dem Stadtgeschichtlichen Museum als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude zur Verfügung stehen.
http://www.eller-architekten.de/Projekte/MQW/02.html
