Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar
Wismars erste Kunstsammlung - das Legat des Franz Briesemann
Herausragende Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts von italienischen, französischen und niederländischen Meistern sammelte der Rittergutsbesitzer Franz Briesemann. 1891 vermachte der aus Wismar stammende Briesemann seine Sammlung, die er vermutlich in Großbritannien zusammengetragen hatte, testamentarisch seiner Geburtsstadt. Inzwischen gehört die Kollektion zum Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums.
Neue Forschungen an der Freien Universität Berlin sowie am Institut national d´histoire de l´art in Paris zu einzelnen Gemälden der Briesemannschen Sammlung brachten in den vergangenen Jahren überraschende Erkenntnisse zu Künstlern und Bildthemen einzelner Werke. Die vom Restaurator des Museums wiederentdeckte Signatur auf einem "Interieur" von Pieter Verelst, neu aufgefundene Vorbilder wie im Falle des "Hühnerhofs" nach Melchior D´Hondecoeter oder auch im Falle von "Bacchus und Ariadne" nach Antoine Coypel erlauben dem heutigen Betrachter ganz neue Zugänge zu den Gemälden der Briesemann´schen Sammlung.
