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Holzblasinstrumente

Zu den Holzblasinstrumenten gehören die Flöten, Klarinetten, Fagotte, Oboen, aber auch die aus Metall hergestellten Querflöten und das Saxophon, die sich von den Blechblasinstrumenten durch die Tonerzeugung und die Spielweise unterscheiden.

Blockflöte


Die Blockflöte ist eine Längsflöte mit pfeifenähnlichem Mundstück, das durch einen Block abgeschlossen wird.

Blockflöten werden in Sopran-, Alt-, Tenor- und Basslage gebaut. Blockflöten werden seit dem 16. Jahrhundert gebaut und ihre Blütezeit hatten sie im 16./17. Jahrhundert.


Flöte


Die Luft in einer Querflöte wird durch das Blasen über die Kante eines Einblasloches bewegt. Sie ist in der Regel die höchste Holzbläserstimme im Orchester, hat jedoch auch weiche tiefere Register. Die kleine Pikkoloflöte kann sehr effektvoll ein ganzes Orchester übertönen.

Frühere Querflöten bestanden aus Buchsbaumholz und hatten offene Grifflöcher. Die modernen Querflöten werden aus Silber hergestellt.


Klarinette


Die Klarinette ist das jüngste Orchesterinstrument, um 1700 von Johann Christoph Denner erbaut.
Sie ist durch ihren sehr großen Tonumfang in ihrer Sprache sehr vielseitig von freudig hochjauzend über nachdenklich bis tiefbetrübt.

Bisherige Einsatzgegiete sind die Klassik, Jazz, Popmusik, Blasmusik und Klezmer. Der bekannteste Jazzklarinettist ist Benny Goodman.

Erlernen sollte man die Klarinette ungefähr ab der 5. Klasse, weil die Zähne dann entsprechend ausgereift sind.
Viel Wert wird bei dieser Ausbildung auf das Zusammenspiel gelegt. So gibt es Klarinettentrios und andere Musiziergruppen.


Fagott


Das Fagott ist das tiefste der Holzblasinstrumente. Es besitzt ein Anblasrohr aus Metall mit Rohrblatt. Die Röhre des Fagotts verläuft geknickt. Sein Tonumfang erstreckt sich über drei Oktaven ähnlich einer Männerstimme. Dieser Tonumfang ist vergleichbar mit dem des Violonellos und der Posaune.

Neben dem üblichen Fagott gibt es auch noch das tiefer gestimmte Kontrafagott.


Saxophon


Das Saxophon ist in seiner Sprache das vielseitigste Instrument der Neuzeit. Von Adolph Sax 1840 gebaut, kann es sehr direkt klingen, wie bei David Sauborn, oder auch sehr bedeckt, wie bei Ben Webster. Aus der heutigen Pop-/Rock- und Jazzmusik ist es nicht mehr weg zu denken. Erlernen kann man es ab der 5. Klasse. Vorkenntnisse von der Klarinette oder der Blockflöte können hilfreich sein, sind aber nicht zwingend notwendig. Viel Wert wird auf das Zusammenspiel im Saxonphonensemble, der Rockband oder Big Band gelegt.