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Wismarer Sagen "Verhext und verwünscht - sagenhaftes Wismar"

Der Trommelschläger von Wismar

 

Der Trommelschläger von Wismar © Hansestadt Wismar, Stadtgeschichtliches Museum
Fotograf: Kay Zimmermann 

Man sagt, daß früher ein unterirdischer Gang von dem Franziskanerkloster in Wismar nach St. Jakob geführt habe.

Als nun zur Zeit der Schwedenherrschaft ein schwedischer Trommelschläger zum Tode verurteilt wurde, änderte der Stadtkommandant das Urteil dahin um, daß der Trommelschläger in diesen Gang hineingehen, das Ende desselben aufsuchen und dabei immer trommeln solle.

Komme er mit dem Leben davon, so solle er begnadigt sein.

Man wollte gerne wissen, wie der Gang unter der Erde verlaufe und ob er wirklich nach St. Jakob führe.

Darum wollte man dem Schall der Trommel über der Erde folgen. Der Trommelschläger ging nun in den Gang hinein, und man hörte die Trommeltöne durch die ABC-Straße und die Altböterstraße bis zum Markt.

Auf dem Markt verschwanden sie. Der Trommelschläger blieb auch verschwunden.

Zu gewissen Zeiten aber soll der Trommelschall noch zu vernehmen sein.

 

 

 

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Quelle: Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar