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Wismarer Sagen "Verhext und verwünscht - sagenhaftes Wismar"

Die Feuerkugel auf Poel

 

Die Feuerkugel auf Poel © Hansestadt Wismar, Stadtgeschichtliches Museum
Fotograf: Kay Zimmermann 
Ein Bauer auf Poel wurde verflucht, nächtlich als Feuerkugel über die Insel zu wandern zur Strafe dafür, daß er einst auf das „Gott segne es“ eines von ihm beschenkten Bettlers ein barsches „Gottes Segen brauch ich nicht“ geantwortet hatte.


Aus Wismar heimkehrende Männer konnten einmal die Brücke, die bei Strömkendorf auf die Insel führt, in der Dunkelheit nicht finden.

Einer von ihnen sagte: „Wenn nu dei Lücht blot kamen wull!“

Da erschien die Leuchte und wurde ihnen zum Wegweiser. „Gott segne es!“ dankte einer der beiden. „Dor heww ick lang up luert“, antwortete eine dumpfe Stimme.

Seit der Zeit hat der Geist Ruhe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Quelle: Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar