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Nach dem Abbruch der alten Brücke über die Frische Grube wurde die vorhandene Gründung, die aus Holzpfählen bestand, auf ihre Wiederverwertbarkeit untersucht.

Es bestand die Hoffnung, dass, ähnlich wie bei der Schweinsbrücke, eine Pfahlgründung vorgefunden wird, die statisch / konstruktiv in der Lage ist, der neuen Brückenkonstruktion als Gründung zu dienen. Diese Hoffnung hat sich leider nicht bestätigt.

Die vorgefundene Gründung besteht aus einer Vielzahl unterschiedlich langer Holz-pfähle, die die notwendige Tragfähigkeit für die neue Brücke nicht aufweisen. So kommt nun eine neue Bohrpfahlgründung, bestehend aus 12 Stück Stahlbetonbohrpfählen, zum Einsatz.

Diese Ausführungsvariante lag bereits der Planung für den Brückenneubau zugrunde, weil man in der Planungsphase keine gesicherten Erkenntnisse über die vorhandene Gründung erlangen konnte. Es ist zwar bedauerlich, dass nicht, wie bei der Schweinsbrücke, auf das vorhandene Fundament aufgebaut werden kann, dieses hätte zu einer nicht unerheblichen Kosteneinsparung geführt, aber durch die um-sichtige Planung unter Berücksichtigung, dass eine gänzlich neue Gründung erforderlich sein könnte, kann nun zügig weitergearbeitet werden. Trotzdem kann erst nach dem erfolgreichen Einbringen der neuen Bohrpfahlgründung eine Aussage über den weiteren Bauzeitenplan und den Fertigstellungstermin getroffen werden, da dieses abhängig ist vom Verlauf der Gründungsarbeiten.

Derzeitig wird der Abbruchbereich der alten Brücke für die im Januar 2016 folgenden Gründungsarbeiten vorbereitet. Für das Aufstellen des erforderlichen Bohrgerätes soll die derzeitige Baugrube mit Füllboden verfüllt und nach Fertigstellung der Gründung die Baugrube wieder für die anschließende Herstellung des Brückenoberbaus freigelegt werden.

Da in der Trasse der Brücke umfangreiche Versorgungsleitungen lagen, mussten diese umverlegt werden, so auch in der letzten Woche eine Leitung der Telekom. Dieses ist notwendig, um die erforderliche Baufreiheit zu erhalten und Schäden an den Leitungen zu verhindern.


04.12.2015 
Quelle: Bauamt