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Bauleitplanungen der Hansestadt Wismar

Betrifft:

Bebauungsplan Nr. 76/09 „Wohn- und Mischgebiet Lübsche Burg Ost“

Hier:

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

 

Der Bereich des Bebauungsplanes Nr. 76/09 wird wie folgt begrenzt:

im Nordwesten:

von der Straße Zum Festplatz (Geltungsbereich des Bebauungsplanes  Nr. 54/00 „Wohn- und Mischgebiet Lübsche Burg“)

im Nordosten:

von der Lübschen Straße

im Südosten:

von der Parkanlage Köppernitztal

im Südwesten:

vom Festplatz Lübsche Burg (Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 38/96 „Tier- und Erlebnispark am Köppernitztal“)

Lageplan B-Plan 76/09
Die Planbereichsgrenzen sind dem abgedruckten Plan zu entnehmen. Das Plangebiet ist schraffiert dargestellt.

Der von der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar in ihrer Sitzung am 29.10.2015 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 76/09 „Wohn- und Mischgebiet Lübsche Burg Ost“ sowie die dazugehörige Begründung liegen in der Zeit vom 30.11.2015 bis einschließlich 05.01.2016 während der Dienststunden Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung zu anderen Zeiten im Bauamt der Hansestadt Wismar, Abt. Planung, Kopenhagener Straße 1, 2. OG, öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Während dieser Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen zum Planentwurf schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht eingegangene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung zum Bebauungsplan Nr. 76/09 unberücksichtigt bleiben können, wenn die Hansestadt Wismar deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist. Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können (§ 3 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 BauGB).

Es wird des weiteren darauf hingewiesen, dass folgende umweltbezogenen Informationen verfügbar sind:

  • Umweltbericht als Teil der Begründung einschließlich der Aussagen zu den Schutzgütern Boden, Wasser, Tiere und Pflanzen, Klima/Luft, Landschaftsbild, Mensch/Erholung sowie Kultur und sonstige Sachgüter

  • Biotoptypbestandsdarstellung und naturschutzrechtliche Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung

  • Gutachten zur Erfassung geschützter Fledermausarten (Fledermausgutachten)

  • Artenschutzbericht (Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung – SaP)

  • Schallschutzgutachten

  • Stellungnahmen relevanter Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange.

Die in diesem Bebauungsplan zitierten DIN-Vorschriften, insbesondere die DIN-Norm 4109 (Schallschutz im Hochbau) werden ebenfalls zur Einsicht bereit gehalten.

 

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bauleitplanverfahren öffentliche Verfahren sind und daher alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen (Fachausschüsse, Bürgerschaft) beraten und entschieden werden, sofern dies nicht vom jeweiligen Einwender ausdrücklich eingeschränkt wird. 

Zusätzlich zur o.g. öffentlichen Auslegung der Planunterlagen im Bauamt sind diese für den Zeitraum der Auslegung auch auf den Internetseiten der Hansestadt Wismar unter Öffentliche Auslegungen einsehbar.

Es besteht während der Auslegungsfrist die Möglichkeit, einen Gesprächstermin mit der zuständigen Mitarbeiterin (Frau Prante, Telefon: 03841 / 251-6024) zu vereinbaren.

Am Donnerstag, dem 07.01.2016 findet um 15.00 Uhr im Bauamt, Abt. Planung, Kopenhagener Straße 1, Raum 234 ein Erörterungsgespräch zu den Planunterlagen statt.

Wismar, den 21.11.2015

Hansestadt Wismar - Der Bürgermeister
Bauamt, Abt. Planung

21.11.2015 
Quelle: Bauamt, Abt. Planung