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Bauleitplanungen der Hansestadt Wismar

Betrifft:

Bebauungsplan Nr. 80/11 „Bahnhofsvorplatz – Rostocker Straße“

Hier:

Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird wie folgt begrenzt:

im Nordwesten:

von der Poeler Straße

im Nordosten:

vom Gelände der Deutschen Bahn AG

im Südosten:

von der Rostocker Straße

im Südwesten:

von der Bahnhofstraße sowie der Parkanlage Lindengarten

Ü-Plan-Bebauungsplan Nr. 80/11
Die Planbereichsgrenzen sind dem abgedruckten Plan zu entnehmen. Das Plangebiet ist schraffiert dargestellt.

Der von der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar in ihrer Sitzung am 24.09.2015 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 80/11 „Bahnhofsvorplatz – Rostocker Straße“, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) und dem Text (Teil B) inklusive den örtlichen Bauvorschriften über die äußere Gestaltung baulicher Anlagen, und die dazugehörige Begründung sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom 02.11.2015 bis einschließlich 04.12.2015 während der Dienststunden Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung zu anderen Zeiten im Bauamt der Hansestadt Wismar, Abt. Planung, Kopenhagener Straße 1, 2. OG, öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Während dieser Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen zum Planentwurf schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht eingegangene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung zum Bebauungsplan Nr. 80/11 unberücksichtigt bleiben können, wenn die Hansestadt Wismar deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist. Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können (§ 3 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 BauGB).

Es wird des Weiteren darauf hingewiesen, dass folgende umweltbezogene Informationen verfügbar sind und zur Einsichtnahme mit ausliegen:

 

  1. Umweltbericht als Bestandteil der Begründung.
  2. Gutachten Nr. 13-05-3 Schalltechnische Untersuchung zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 80/11 „Bahnhofsvorplatz-Rostocker Straße“ der Hansestadt Wismar vom 10.05.2013.
  3. Verkehrsgutachten zum Bebauungsplan Nr. 80/11 „Bahnhofsvorplatz-Rostocker Straße“ der Hansestadt Wismar vom März 2013.
  4. Fachbeitrag Artenschutz zum Bebauungsplan Nr. 80/11 „Bahnhofsvorplatz-Rostocker Straße“ der Hansestadt Wismar vom 13.12.2013.
  5. Gutachten über Bau- und Gründungsverhältnisse für das Grundstück ehemalige Papierfabrik Rostocker Straße vom 16.04.2007 und 15.04.2008
  6. bereits vorliegende Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange aus dem Beteiligungsverfahren gemäß § 4 Abs. 1und 2 BauGB zum Vorentwurf der Satzung über den Bebauungsplan Nr. 80/11 der Hansestadt Wismar.

  7. bereits vorliegende Stellungnahmen der Öffentlichkeit aus dem Beteiligungsverfahren gemäß § 3 Abs. 1 BauGB zum Vorentwurf der Satzung den Bebauungsplan Nr. 80/11 der Hansestadt Wismar.

Hinsichtlich der Umweltbelange wurde insbesondere die Auswirkung der geplanten Bebauung auf die nachfolgend aufgeführten Schutzgüter geprüft. Die ausgelegten Unterlagen enthalten folgende Arten umweltbezogener Informationen:

 

  • Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Mensch finden sich in [1], [2], [3], [6], [7].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu: Lärm- und Verkehrsbelastungen sowie deren Reduzierung, Alternative Verkehrsanbindung, Verbesserung der Erholungsfunktion durch Anbindung des Lindengartens
  • Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Tiere und Pflanzen finden sich in [1], [4], [6], [7].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Flächeninanspruchnahme und Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen innerhalb und außerhalb des Plangebietes, Biotopschutz, Artenschutz und betroffene Arten sowie Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen.

  • Umweltbezogene Informationen zu dem Schutzgut Boden finden sich in [1], [5], [6].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu: Flächeninanspruchnahme, Versiegelung, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen innerhalb und außerhalb des Plangebietes, Alternative Verkehrsanbindung, Altlasten, Bodendenkmale.
  • Umweltbezogene Informationen zu dem Schutzgut Wasser finden sich in [1], [6].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu: Niederschlagswasserableitung, Trinkwasserschutzzonen, Grundwasserschutz, Hochwasserschutzbereich, Versorgung mit Trinkwasser, Abwasserbeseitigung, Löschwasserbereitstellung.
  • Umweltbezogene Informationen zu den Schutzgütern Klima, Luft finden sich in [1], [2], [6].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu: Maßnahmen zum Schutz vor Lärmimmissionen, Verminderung der Kalt- und Frischluftentstehung durch Versiegelung.
  • Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Orts-/ Landschaftsbild finden sich in [1], [7].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu: Höhenlage und Gebäudehöhen. Neuordnung von Flächen, funktionale Aufwertung und Einbindung in das Stadt- und Landschaftsbild

  • Umweltbezogene Informationen zum Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter finden sich in [1], [6], [7].

    Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu: Lage des Gebietes bezüglich Denkmalbereich Altstadt, UNESCO-Welterbe-Bereich, Gartendenkmal Lindengarten, Vorhandensein von Bodendenkmalen, deren Veränderung oder Beseitigung nach fachgerechter Bergung und Dokumentation genehmigungsfähig ist.

  • Umweltbezogene Informationen zur Beurteilung der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Schutzgütern finden sich in [1].

    Keine Feststellung sich negativ verstärkender Wechselwirkungen, die über die bereits dargestellten Auswirkungen hinausgehen.  



Die in diesem Bebauungsplan zitierte DIN-Vorschrift, die DIN-Norm 4109 (Schallschutz im Hochbau), wird ebenfalls zur Einsicht bereit gehalten.  

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bauleitplanverfahren öffentliche Verfahren sind und daher alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen (Fachausschüsse, Bürgerschaft) beraten und entschieden werden, sofern dies nicht vom jeweiligen Einwender ausdrücklich eingeschränkt wird.

Zusätzlich zur o.g. öffentlichen Auslegung der Planunterlagen im Bauamt sind diese für die Zeit der Auslegung auch auf den Internetseiten der Hansestadt Wismar unter http://www.wismar.de/Bürger/Aktuelles/Öffentliche_Auslegungen/ einsehbar.

Es besteht während der Auslegungsfrist die Möglichkeit, einen Gesprächstermin mit der zuständigen Mitarbeiterin (Frau Mahnel, Tel. 03841-2516025) zu vereinbaren.

Am Dienstag, den 08.12.2015 findet um 15.00 Uhr im Bauamt, Abt. Planung, Kopenhagener Straße 1, Raum 234 ein Erörterungsgespräch zu den Planunterlagen statt.

Hansestadt Wismar - Der Bürgermeister
Bauamt, Abt. Planung

24.10.2015 
Quelle: Bauamt, Abt. Planung