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Am Donnerstag Abend gegen 19:20 Uhr erreichte ein Anruf des Krisenstabes des Landes an Bürgermeister Thomas Beyer mit der Bitte, Flüchtlinge aufzunehmen, die bis 24:00 Uhr ankommen sollten. Sofort wurde der Verwaltungsstab einberufen und es wurden kurzfristig verfügbare Unterbringungsmöglichkeiten besprochen. Gegen 20:45 Uhr stand ein Gebäude des DRK als Notunterkunft fest und dies wurde dem Krisenstab des Landes mitgeteilt. Die Unterkunft wurde innerhalb kürzester Zeit mit dem notwendigsten ausgestattet, alle Beteiligten, DRK, Malteser, Feuerwehr, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Verwaltung arbeiteten Hand in Hand – auch das Krankenhaus hatte unbürokratische Hilfe zugesagt. Der Bus mit 49
Menschen kam schließlich um 01:30 Uhr am frühen Freitag Morgen an. Die sehr erschöpften Menschen, die überwiegend aus Syrien stammen, wurden umgehend mit einer warmen Suppe und Getränken versorgt und verbrachten anschließend die Nacht auf Feldbetten, die die Feuerwehr aufgebaut hatte.

„Wir erwarten von allen Ebenen, dass jetzt pragmatisch gehandelt wird. Dies haben wir gestern getan und ich möchte an dieser Stelle von ganzem Herzen allen Menschen danken, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Einsatz waren. Es war unglaublich zu sehen, wie innerhalb von kürzester Zeit Räumlichkeiten, Betten,
Essen und Betreuung auf die Beine gestellt wurde. Im Einsatz waren DRK, Malteser, die Feuerwehr, die Polizei und weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auch das Krankenhaus hilft in dieser Situation unbürokratisch. Es ist aber klar, dass diese Unterkunft nur eine Notlösung ist, wir hoffen, dass die Menschen möglichst bald in
einer regulären Unterkunft unterkommen. Jetzt gilt es zunächst die Versorgung und Betreuung über das Wochenende sicherzustellen, am Montag sehen wir weiter“, so Bürgermeister Thomas Beyer.

 





11.09.2015 
Quelle: Öffentlichkeitsarbeit / Pressestelle