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Hansestadt Wismar schafft Arbeitsgelegenheiten für 6 Asylbewerber auf dem städtischen Friedhof

Seit dem 13.07.2015 arbeiten 6 Asylbewerber aus unterschiedlichen Staaten für zunächst 3 Monate auf dem städtischen Friedhof. Sie unterstützen bei der Pflege der Grünanlagen. Es hat sehr gut begonnen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Friedhofs freuen sich über die tatkräftige Unterstützung. Auch die neuen Gartenhelfer haben sichtlich Freude daran, sich einzubringen.

„Wir haben sehr dafür gearbeitet diese Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylbewerber zu schaffen. Es ist uns ein Herzensanliegen, dass die Menschen die hier über Monate und Jahre leben, Anschluss an die Gesellschaft finden. Wir halten Beschäftigung für einen zentralen Faktor, um dies zu erreichen. Beschäftigung ist auch wichtig, um sich gebraucht zu fühlen, um etwas beitragen zu können. Wir wollen den Asylbewerbern, die ohnehin in Unsicherheit leben, ob sie bleiben dürfen oder nicht, damit wenigstens eine kleine Perspektive eröffnen. Daher finanzieren wir die Beschäftigung auch aus städtische Mitteln, obwohl uns das aufgrund unserer finanziellen Situation alles andere als leicht fällt. Wir erwarten aber, dass das Land und der Landkreis sich in Zukunft in der Pflicht sehen, solche Maßnahmen zu finanzieren. Schließlich ist das Land und der Landkreis für die Asylbewerber zuständig, diese Zuständigkeit kann sich nicht nur auf Unterbringung beschränken. Hier geht es auch um eine moralische Verpflichtung den Menschen gegenüber, die zu uns kommen und Asyl beantragen. Es geht darum Ihnen Zugang zur Gesellschaft zu verschaffen und Ihnen das Gefühl zu geben, mit ihrer Arbeitskraft einen Beitrag leisten zu dürfen. Beschäftigung ist das zentrale Mittel, um Integration zu fördern, jeder Euro, der hier ausgegeben wird, ist gut angelegtes Geld“, so Bürgermeister Thomas Beyer.





Quelle: Öffentlichkeitsarbeit / Pressestelle