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Nach Verzögerungen aufgrund von Vandalismus und Diebstählen kann die Seebrücke Wendorf nach Fertigstellung der Arbeiten, ab Donnerstag Abend gegen 18:00 Uhr wieder betreten werden.

Viele Wismarerinnen und Wismarer, insbesondere aus dem Stadtteil Wendorf fiebern dem Fertigstellungstermin bereits mit Spannung entgegen. Wir freuen uns sehr, dass wir die Brücke nun eröffnen können. Wir können nur hoffen, dass die Brücke intakt bleibt und weitere Diebstähle sowie Vandalismus unterbleiben. Es ist sehr bedauerlich, dass durch das Fehlverhalten einiger weniger Personen, die Fertigstellung der Seebrücke behindert und verzögert wurde. Umso mehr freuen wir uns jetzt über die Wiedereröffnung am Donnerstag und wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viel Freude beim Spaziergang über die Seebrücke Wendorf,“ so Pressesprecher Marco Trunk.

Die Seebrücke im Seebad Wendorf wurde 1993 erbaut. Die Brückenlänge beträgt 350 m. Das Brückengeländer bestand aus Lärchenholz. Seit 2011 waren Reparaturen am Geländer notwendig. Im Mai 2014 waren die Schäden so umfangreich, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war und die Reparaturkosten annähernd den Kosten eines Neubaus gleich gekommen wären. Aus diesem Grund wurde die Seebrücke am 09.05.2014 gesperrt und es wurden durch das Rostocker Ingenieurbüro PLASS + ENGEL unterschiedliche Varianten für eine Geländerkonstruktion entwickelt.

Im August 2014 wurde nach Abwägung aller Vor- und Nachteile die Entscheidung getroffen nicht wieder ein Holzgeländer, sondern ein Füllstabgeländer mit Handlauf aus feuerverzinktem Stahl herstellen und montieren zu lassen. Da dieses deutlich haltbarer als eines aus Holz ist.

Daraufhin erfolgte das Ausschreibungsverfahren. Nach Prüfung der Angebote wurde der Auftrag für die Geländererneuerung am 28.01.2015 an die Firma MBA Neubrandenburg erteilt. Im Februar und März erfolgte durch den Auftragnehmer die Vorbereitung der Baumaßnahme, das heißt die Maßanfertigung der Stahlelemente und deren Verzinkung.

Am 07.04.2015 wurde mit der Demontage des alten Brückengeländers begonnen, die den Abbau von 336 Pfosten, 734 m Handlauf und 1.468 m Kniebrettern umfasste. Ebenso wurde die defekte Beleuchtungsanlage abgebaut. Eine Erneuerung dieser ist in Planung.

Die Montage des neuen Geländers begann am 15.04.2015. Hierzu waren 336 Pfosten und 329 Geländerfelder mit insgesamt ca. 3.300 Schraubverbindungen zu befestigen. Seit Montagebeginn kam es immer wieder zu Störungen im Bauablauf durch Vandalismus und Diebstahl. Durch diese Widrigkeiten konnte die Firma MBA den geplanten Fertigstellungstermin nicht einhalten. Die fehlenden Elemente mussten neu hergestellt werden, sodass sich die Montagearbeiten am Geländer nun am 11.06.2015 gegen 18 Uhr am Abend beendet sein werden. Die Brücke kann ab dann wieder begangen werden. Die noch auszuführenden kleineren Restarbeiten wie das Verschweißen der Befestigungsbolzen erfolgen bei laufendem Fußgängerbetrieb.





10.06.2015 
Quelle: Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb