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Die Hansestadt Wismar wird um ein attraktives Wohn- und Mischgebiet reicher. Das innerstädtische Areal an der Lübschen Burg ist verkauft. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Rostock und die Hansestadt Wismar haben ihre rd. 8,5 bzw. 1,3 ha großen Grundstücke gemeinsam entwickelt und vermarktet. Käufer der knapp 10 ha großen Fläche ist die Lübsche Burg Ost Projekt GmbH mit Sitz in Börgerende bei Rostock.

Bis 1993 wurde das Areal „Lübsche Burg“ von der Westgruppe der Truppen (WGT) militärisch genutzt. Auf dem Gelände der ehemaligen Garnison befanden sich u. a. diverse Kasernengebäude aus den 30er Jahren sowie Garagen- und Lagerkomplexe und Werkstätten, die nach 1945 errichtet worden waren. 1993 wurde die militärische Nutzung endgültig aufgegeben und es erfolgte der Abzug der Truppen. Danach wurde mit dem Rückbau der alten Kasernenanlage auf dem Grundstück des Bundes begonnen, der im Frühjahr 2003 abgeschlossen wurde.

Aufgrund der gesteigerten Nachfrage nach innerstädtischen Baulandflächen sowie der attraktiven Lage des Areals fußläufig zur Innenstadt haben die Hansestadt Wismar und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bereits frühzeitig einen Städtebaulichen Vertrag abgeschlossen mit dem Ziel, eine gemeinsame Entwicklung dieser Fläche voranzutreiben. Die damit verbundenen Kosten der Bauleitplanung einschließlich der erforderlichen Fachgutachten wurden anteilig getragen. Diese insgesamt sehr gute Zusammenarbeit war Basis eines gemeinsamen Bieterverfahrens im vergangenen Jahr.

Der B-Plan-Entwurf Nr. 76/09 sieht eine Wohn-und Mischnutzung vor. Danach besteht die Möglichkeit der Errichtung von 92 Einzelhäusern, 11 Reihenhäusern sowie 4 Mehrfamilienhäusern. Geplant ist, den Bebauungsplan im VI. Quartal 2015 öffentlich auszulegen, danach kann die Bürgerschaft den Satzungsbeschluss fassen. Zwischen der Lübschen Burg Ost Projekt GmbH und der Hansestadt Wismar wird der Erschließungsvertrag bereits verhandelt. Parallel dazu sollen erste vorbereitende Maßnahmen zur Erschließung laufen, so dass im Frühjahr nächsten Jahres mit der eigentlichen Erschließung des Gesamtareals begonnen werden kann.

Damit wird eine Brachfläche zwischen dem anliegenden Gelände der Landesgartenschau 2002, dem heutigen Bürgerpark im Süden, dem Erholungsgebiet Köppernitztal und dem Tierpark im Osten und dem westlich gegenüberliegenden Technischen Landesmuseum „Phantechnikum“ und einem Pflegezentrum beseitigt.

Viele Kaufinteressenten haben sich in der Vergangenheit für ein Baugrundstück registrieren lassen – für die Lübsche Burg Ost Projekt GmbH eine gute Ausgangsposition - für die Kaufinteressenten der Baugrundstücke eine absehbare Zeitschiene.

 

 

 





04.06.2015 
Quelle: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA)