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Seit 1998 wird durch die Hansestadt Wismar ein Mietspiegel erarbeitet, der sich als Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter gleichermaßen gut bewährt hat. Nun soll unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen zum Mietrecht gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch eine Aktualisierung des qualifizierten Mietspiegels vorgenommen werden, wofür in einer breit angelegten Untersuchung die erforderlichen Daten erhoben werden.

Um alle datenschutzrechtlichen Belange zu erfüllen, hat der Bürgermeister anliegende Anordnung erlassen.

Ein Teil der erforderlichen Mietspiegeldaten werden durch die Wohnungsgesellschaften/ -genossenschaften bereit gestellt, wodurch der Aufwand erheblich reduziert werden kann, da für diesen Wohnungsbestand eine direkte Mieterbefragung entfällt.

Um jedoch ein realistisches Bild der aktuellen Situation auf dem Wohnungsmarkt aufzuzeigen, sind auch die Mieten der übrigen Haushalte zu berücksichtigen, soweit diese mietspiegelrelevant sind. Diese Haushaltsbefragungen werden voraussichtlich in den Monaten März und April 2015 stattfinden. Die speziell geschulten Interviewer werden sich selbständig mit einem von der Hansestadt Wismar ausgefertigten Dokument ausweisen.

Erfragt werden vor allem mittels extra dafür erarbeitetem Fragebogen die Eigenschaften der bewohnten Wohnungen, wie z. B. Größe, Ausstattung, Baualter bzw. Beschaffenheit des Gebäudes sowie die Höhe der Miete. Um die notwendigen Fragen zum Mietverhältnis zu beantworten, wird auch die Vorlage der entsprechenden Unterlagen erforderlich sein. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Außerdem unterliegt die Untersuchung strengen Datenschutzbestimmungen, so werden alle Angaben nur anonym ausgewertet.

Da in der Hansestadt Wismar keine Gebäudedaten vorliegen, werden die zu befragenden Haushalte aus dem Einwohnerregister abgeleitet. Den ausgewählten Haushalten wird ein gesondertes Schreiben zugeschickt.

Leider kann dabei nicht völlig ausgeschlossen werden, dass ggf. auch Haushalte befragt werden, deren Mieten nicht in den Mietspiegel einfließen. Insofern bittet die Hansestadt Wismar um Verständnis. Zum Beispiel bleiben insbesondere folgende Mieten unberücksichtigt:
-          mietpreisgebundene Wohnungen
-          Ein- und Zweifamilienhäuser
-          Studentenwohnungen
-          Heime
-          untervermietete Wohnungen
-          vom Vermieter selbst bewohnte Wohnungen
-          Werks-, Dienst- und Hausmeisterwohnungen

Zwar wird versucht, möglichst die genannten Wohnungen herauszunehmen, was aber nur funktioniert, soweit sie bekannt sind.

Die Hansestadt Wismar bittet die Mieter um Unterstützung bei dieser Befragungen, denn nur eine breite Teilnahme sichert aussagefähige Ergebnisse.

Für Nachfragen stehen im Ordnungsamt zur Verfügung:

Kommunale Statistikstelle
Scheuerstraße 2, Frau Rudolfs, Tel. 251-3223,  prudolfs@wismar.de

sowie

Abt. Melde- und Bürgerangelegenheiten
Scheuerstraße 2, Herr Sperling, Tel. 251-3288, lsperling@wismar.de

 

  Anordnung über die Erhebung von Angaben zur Mietspiegelerstellung in der Hansestadt Wismar [PDF: 56 KB]





Quelle: Ordnungsamt, Kommunale Statistikstelle