Bildimpressionen
Head Bild Bürger

Unternavigationspunkte

Sie sind hier: Startseite

Inhalt



Die Hansestadt Wismar hat sich in den letzten Jahren zu einem Besuchermagnet entwickelt. Sowohl die Einwohner aus Wismar und Umgebung als auch die Besucher aus dem In- und Ausland nutzen die Übernachtungsmöglichkeiten sowie die gastronomischen, kulturellen und Einkaufsangebote. Die offiziellen Zahlen vom Statistischen Landesamt sind gerade verfügbar und bestätigen die ansteigende Tendenz klar.

Bei den gewerblichen Übernachtungen (bundesweit solche in Beherbergungseinrichtungen ab 10 Betten) ergibt sich eine Steigerung um 1,8 % auf 293.030 mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen (zum Vergleich:

Greifswald                  -2,6 %             195.429 Übernachtungen      2,3 Tage

Neubrandenburg        +2,3 %            124.473 Übernachtungen      1,6 Tage

Stralsund                    +2,9 %            460.800 Übernachtungen      2,3 Tage).

 Dazu kommen in Wismar noch geschätzte 300.000 Tagesgäste, welche auch insbesondere die neuen Attraktionen, wie die Aussichtsplattform St. Georgen (seit Eröffnung 9. Mai 2014: 47.175 Besucher) und das Welt-Erbe-Haus (seit Eröffnung 1. Juni 2014: 27.041 Besucher) erlebten. Auch die Anzahl der touristischen Stadtführungen und Gruppenführungen steigerte sich um 4 % auf 1.773. Daran nahmen insgesamt 37.193 Interessierte teil.

Gesunkene Besucherzahlen in den Kirchen St. Georgen, St. Marien und in der Ausstellung des Rathauskellers erlauben keine Rückschlüsse auf den touristischen Standort insgesamt.   Eine gesunkenen Attraktivität der Hansestadt Wismar aus diesen Zahlen abzuleiten ist nicht möglich, das belegen die statistischen Zahlen zu den Ankünfte und Übernachtungen eindrucksvoll.

Ursachen für einen Besucherrückgang in einigen Bereichen sind beispielsweise die neuen Entgelte, welche für einzelne touristische Höhepunkte erhoben werden. Außerdem finden beispielsweise in St. Georgen immer mehr Veranstaltungen statt, welche die Nutzung der allgemeinen Besichtigungs-Besucher einschränken. Hier sind die NDR-Konzerte, die Jedermann-Festspiele oder die Tagungen der Stadt, der Hochschule und nationaler Organisationen in St. Georgen zu benennen. Veranstaltungsteilnehmer werden nicht in der allgemeinen Statistik für Besichtigungsbesucher geführt.

Außerdem stehen den Einwohnern und Gästen Wismars eine Reihe neuer Attraktionen zur Auswahl, welche auch einen gewissen Verteilungseffekt bewirken. Schwankungen im Bereich einzelner Attraktionen erlauben dadurch keine Rückschlüsse auf den touristischen Standort insgesamt.

Abschließend darf aufgeführt werden, dass neben der für den Städtetourismus hervorragenden durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen je Übernachtungsgast auch der Anteil ausländischer Touristen weiter um 7,1 % auf 31.638 gesteigert werden konnte, was einem Anteil von 10,79 % entspricht (zum Vergleich: Mecklenburg-Vorpommern +5,8 %,  1.000.635 Übernachtungen,  Anteil 3,48 %).

 

Norbert Huschner
Amt für Welterbe, Tourismus und Kultur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





23.02.2015 
Quelle: Amt für Welterbe, Tourismus und Kultur