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Sillo II - Kruse Speicher mit ehemaligen Trafogebäude


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Eigentümer:

  • Hansestadt Wismar

Lage und Objekt:

1938 erhielt der Architekt F. Wucherpfennig von der Firma Peter Kruse den Auftrag zur Planung eines neuen Speichergebäudes.
Die Geschäftsfelder der schon länger in Wismar tätigen Firma reichten vom Handel mit Futtergetreide und Dünger bis zu Waren für den landwirtschaftlichen Bedarf und deren Lagerung.
Die Fertigstellung dokumentiert bis heute ein Blechschild an einer Lisene des Südostgiebels mit den Initialen „P.K.1940“.
Die Errichtung des Kruse-Speichers war der dritte Lagerbau in der Silostruktur innerhalb weniger Jahre. Der Hauptbau selbst beinhaltet 32 Siloschächte mit einem Fassungsvermögen von jeweils knapp 200 Kubikmetern Getreide.
Die Firma Kruse / Getreide AG bewirtschaftete den Speicher bis 1950. Danach wurde der Kruse-Speicher an die staatliche VEAB (Volkseigene Erfassungs- und Aufkaufbetriebe) verpachtet und vom VEB Getreidewirtschaft genutzt.
Im Jahre 2004 wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt.

Vergrößerung Flurstücke:

Flurstück 3609/5 (1.071 ); Teilfläche vom Flurstück 3611/211(circa 741 ) zusammen circa 1.812 (noch zu vermessende Fläche)

Gebäudemaße:

  • Höhe: 30,8 m
  • Länge: 34,4 m
  • Breite: 16,2 m

Bodenwert:

circa 165.400,00 € / noch nicht ermittelt
Das Grundstück wird in Erbbaurecht vergeben. Die Laufzeit beträgt 99 Jahre. Es ist ein jährlicher Erbbauzins von 6% des Bodenwertes zu entrichten.

Kaufpreis Gebäude:

circa 223.600,00 € / noch nicht ermittelt

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Silo II © DSK, Hansestadt Wismar
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Silo II © DSK, Hansestadt Wismar
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Silo II © DSK, Hansestadt Wismar

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Silo II © DSK, Hansestadt Wismar
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Silo II © DSK, Hansestadt Wismar


Allgemeine Gebäudebeschreibung:

Das Silogebäude wurde in monolithischer Bauweise errichtet. Dabei wurde es voll unterkellert.
Über dem Kellergeschoss erheben sich das Erdgeschoss, 5 Silogeschosse, das 6. Obergeschoss und ein zurückgesetztes kleineres 7. Obergeschoss.
Keller und Erdgeschoss werden durch die monolithischen Stahlbetonstützen bestimmt. Das Kellergeschoss ist als Betonwanne ausgebildet.
Im Erdgeschoss fachen Mauerwerkswände die Stahlbetonstützen in der Außenwand. Während im Keller die Stützen zur Decke hin sich pilzartig erweitern, bestimmen im Erdgeschoss die auf dem Kopf stehenden Pyramidenspitzen der Silozellen - Auslässe aus Stahlbeton die eindrucksvolle Topografie der Decke in der Halle.
Im 6. Obergeschoss wird die Tragstruktur gebildet durch Stahlbetonrahmen, Stützen und Unterzüge. Die Decken und  Dachdecken sind in Stahlbeton geschüttet. Hier sind die Einschüttluken für die einzelnen Silozellen im Fußboden eingearbeitet.
Die in Kletterschalungsbauweise errichteten rechteckigen Silozellen mit abgeschrägten Ecken sind innen zusätzlich geschlemmt.
Die Dächer sind mit Bitumenbahnen abgedichtet und mit vorgehängten Dachrinnen aus Stahlblech und Fallrohren versehen.
Am Nordost-Giebel ist der Kopfbereich über alle Geschosse als Erschließungs-, Verteilungs- und Technikbereich ausgebildet und erhebt sich noch über das schmale 7. Obergeschoss hinaus (und damit noch über den Bereich der Silos hinaus). Hier befinden sich der Aufzug und das Treppenhaus.
Der Aufzugschacht ist aus Vollziegeln gemauert.
Die Außenansicht des gesamten Speichers gestaltet sich als ziegelsichtige Fassade. Türen und Fenster (einfach verglast) sind überwiegend aus Holz gefertigt. Auf die unterschiedlichen Dachebenen gelangt man über Steigeisen an den Außenwänden.
An der Südwest-Seite des Silos ist ein zweigeschossiger, nicht unterkellerter Anbau vorhanden, der aus Mauerwerk mit Betondecken und Betondach gebaut ist.
Nutzfläche: circa 4.200


Die ehemalige Trafostation, welches die Hafenanlagen (Speicher, Silos, Belüftungseinrichtungen, Kräne) mit Strom versorgte, wurde vermutlich in den 60-er Jahren errichtet.
Länge x Breite: 23,5 x 9,0 m
Nutzfläche: circa 250

Es handelt sich hierbei um ein zweigeschossiges, mit flachem Satteldach versehendes Backsteingebäude. An der Nordostseite des Gebäudes befinden sich auf ein Viertel der Gebäudefläche in Längsachse sieben Haupttransformatoren, dessen  Wärmeabluftschächte bis unter das Dach reichen.
Fundamente: Streifenfundamente aus Beton
Außenwände: kleinformatige Wandbaustoffe, Sichtmauerwerk
Innenwände: massive Betonwände
Fußboden: Betonestrich
Dachkonstruktion: flaches Satteldach aus Betonelementen

Grundlagen der Sanierung und Nutzung sind:

  • UNESCO-Welterbegebiet-, Sanierungssatzung, Denkmalbereichsverordnung
  • planungsrechtlicher Gegebenheiten: Bebauungsplan 12/91/2 „Misch-, Gewerbe und Sondergebiet Alter Hafen“
  • Sondergebiet (SO 2)


Weitere Auskünfte erteilt:



Frau Cornelia Menzel
Flächen- und Immobilienmanagement
Kopenhagener Straße 3
23966 Wismar Adresse über Google Maps anzeigen


oder der Sanierungsträger der Hansestadt DSK


Herr Torsten Sonntag
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungs-gesellschaft mbH & Co.KG
Regionalbüro Wismar
Hinter dem Chor 9
23966 Wismar Adresse über Google Maps anzeigen


Die Daten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern dienen lediglich der Orientierung. Es besteht kein Anspruch auf Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages oder Aufwendungsersatz bei Nichtberücksichtigung. Vor dem Vertragsabschluss ist ein Finanzierungsnachweis über das Gesamtprojekt vorzulegen.

Für den Inhalt und die Richtigkeit der Verkaufsunterlagen und der obigen Angaben wird jegliche Haftung ausgeschlossen.
Weitere Auskünfte erteilt der Sanierungsträger der Hansestadt Wismar, die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Regionalbüro: 23966 Wismar, Hinter dem Chor 9, Herr Sonntag Tel: +49 (0)3841 / 25 28-13, Fax: +49 (0)3841/ 25 28 20, E-Mail: Torsten.Sonntag@dsk-gmbh.de.


27.07.2012 
Quelle: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co.KG