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Grußwort zum Weihnachtsfest und
zum Jahreswechsel 2014/2015

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und bietet die Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und auf das Kommende zu blicken.
Im Jahr 2014 haben sich einige Veränderungen in der Stadt ergeben, auf die wir lange hingearbeitet haben.  Eine große Freude war es für uns, das Welterbehaus zu eröffnen und passend dazu findet sich nun auch die Tourist-Information in der Lübschen Str. 23. Die Tourist-Information ist so eng mit einem großartigen touristischen Höhepunkt verknüpft und bietet damit einen optimale Ausgangspunkt für Reisende aus aller Welt.

Seit diesem Jahr gibt es auch die Möglichkeit, sich ein besonderes Bild von Wismar zu machen - die Aussichtsplattform St. Georgen bietet einen einzigartigen und beeindruckenden Blick auf die Stadt und den Hafen. Auch die Nutzungsvereinbarung zwischen der Stadt und der Kirchgemeinde St. Marien/ St. Georgen wurde in diesem Jahr unterzeichnet – die Zukunft der Georgenkirche als KUNSTRAUM wird dadurch genauso ermöglicht, wie vieles andere. Neben Ausstellungen, Gottesdiensten, Andachten und weiteren vielfältigen Veranstaltungen finden hier auch die    erfolgreichen Jedermann-Festspiele in  einzigartiger Atmosphäre statt.

Ein großartiges Ereignis konnten wir vor wenigen Wochen feiern – das Theater der Hansestadt Wismar wurde nach eineinhalbjähriger Bauzeit feierlich wiedereröffnet. Es bietet von nun an kulturelle Leckerbissen im neu sanierten und liebevoll gestalteten Ambiente.

Es gab auch eine Neueröffnung für unsere kleinsten Bürgerinnen und Bürger. Im alten Volkshaus wurde die Kita Hanseatenhaus eröffnet. Die Kita befindet sich in zentraler Lage, in direkter Nähe zur Wismarer Altstadt und das denkmalgeschützten Gebäude wird nun nach 20jährigem Leerstand mit buntem Leben erfüllt. Ebenso freuen wir uns über die Kita „kleine Seeräuber“ in Dammhusen und den neuen Schulhort am Kagenmarkt.
Das Jahr 2014 ist auch das Jahr einer sehr erfolgreichen Kreuzfahrtsaison in der Hansestadt Wismar. 12 Kreuzfahrer brachten Besucherinnen und Besucher in die Stadt und auch im nächsten Jahr sieht es ähnlich aus. Das ist gut für den Einzelhandel und erhöht zudem die Bekanntheit der Stadt.
Eine Besonderheit war in angespannter politischer Lage der Russlandtag, dessen Finale in Wismar stattfand. Die Veranstaltung war mit mehr als 500 Besuchern ein voller Erfolg. Russische und Deutsche Unternehmer konnten sich intensiv austauschen und bestehende Kontakte pflegen und weiter ausbauen.  Der Tag war wichtig, um den Gesprächsfaden abseits der großen Politik nicht abreißen zu lassen.

Ein wichtiges Thema für das kommende Jahr ist die Haushaltskonsolidierung der Stadt. Dass die Kommunen chronisch unterfinanziert sind und, dass sich auch die Kreisgebietsreform negativ auf den Haushalt ausgewirkt hat, ist hinlänglich bekannt. Die Finanzierung der Kommunen muss von Seiten des Landes verbessert werden, dennoch müssen auch wir eigene Anstrengungen unternehmen, um uns finanziell besser aufzustellen. Gemeinsam mit der Bürgerschaft stellen wir uns dieser Herausforderung, um unsere Aufgaben für Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch in Zukunft bestmöglich erfüllen zu können. Wir feiern im nächsten Jahr 25 Jahre demokratische Selbstverwaltung – ein Grund mehr jetzt nicht nachzulassen, sondern sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass unsere Stadt weiterhin erblüht und wir ein gutes Gemeinwesen erhalten und weiterentwickeln, in dem sich alle Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen.

Das Ende des Jahres bietet  aber auch die Gelegenheit zur Ruhe zu kommen und sich auf die Familie zu konzentrieren. Ihnen allen wünsche ich ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr.


Ihr Thomas Beyer
Bürgermeister





15.12.2014 
Quelle: Öffentlichkeitsarbeit / Pressestelle