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Entsprechend der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften ist die Gemeinde gesetzlich verpflichtet, die Standfestigkeit der Grabmale auf dem Friedhof mindestens einmal jährlich zu überprüfen. Umstürzende Grabsteine führten in der Vergangenheit zu erheblichen Personenschäden, sogar mit Todesfolge. Ursache für die mangelnde Standsicherheit der Grabmale ist mitunter eine fehlende Verdübelung zwischen Grabstein und Sockel.

Weiterhin können Witterungseinflüsse oder Setzungen des Erdreichs negative Auswirkungen auf die Standsicherheit haben. Die Unfallverhütungsvorschriften für Friedhöfe sollen dafür sorgen, die Sicherheit sowohl für auf den Friedhof Beschäftigte, als auch für Friedhofsbesucher zu gewährleisten. Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet.

Gemäß § 9 der Vorschrift für Sicherheit und Gesundheitsschutz VSG 4.7 der Gartenbau-Berufsgenossenschaft Kassel, muss die Prüfung nach einem festgelegten Verfahren durchgeführt werden. Grabmale, die den Vorschriften nicht entsprechen, müssen mit einem entsprechenden Warnaufkleber versehen werden. Ist Gefahr für Leib und Leben im Verzuge, wird das Grabmal mit einem zusätzlichen Warnmittel gekennzeichnet und umgehend umgelegt. Alle beanstandeten Grabsteine werden dokumentiert.

Entsprechend § 24 Friedhofssatzung der Hansestadt Wismar ist der Nutzungsberechtigte verpflichtet, Grabmale und sonstige bauliche Anlagen in einem guten und verkehrssicheren Zustand zu halten. Der Aufkleber auf dem Grabstein gilt bereits als Aufforderung, die Standsicherheit des Grabmals wieder herstellen zu lassen.

Die Friedhofsverwaltung ist über die sachgemäße Instandsetzung in Kenntnis zu setzen.

Die Prüfungen erfolgen im Zeitraum vom 05. bis 14. Mai 2014.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung, Telefon: 03841/283227.





19.04.2014 
Quelle: Stadtanzeiger 04/2014