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So macht Schule Spaß: Pläne und Pausen führen zu mehr Erfolg beim Lernen



Sich mit Freunden treffen und Sport treiben, ist wichtig für Schüler.


Wenn die Kids beim Lernen auf dem Schreibtischstuhl herumzappeln, dann wissen kluge Eltern, dass es höchste Zeit für eine Pause ist. Eine Viertelstunde kann, je nach Lernpensum, schon völlig ausreichen. Allerdings sollte der Nachwuchs sich in der Auszeit wirklich mit etwas völlig Anderem befassen.
Das einseitige Stillsitzen können Kinder mit ausgiebigem Toben ausgleichen. Ist die Pause nur kurz, können die Schüler auch im Sitzen die Bein‑ und Armmuskulatur lockern und wieder anspannen.
Alternativ ist auch ein kurzer Lauf auf der Stelle eine Bewegungsmöglichkeit. Beides ist eine gute Hilfe, um neue Konzentration für das Lernen zu finden und den Erfolg beim Lernen zu steigern.
Manche Kinder haben mehr Spaß, wenn sie eine Weile nach draußen dürfen. Das ist zudem eine gute Gelegenheit, für ein paar Minuten das Fenster sperrangelweit zu öffnen. Die frische Luft bringt das Gehirn wieder auf Touren. Aber auch ein kleiner Spaziergang ist eine sinnvolle Angelegenheit.

Ganz wichtig ist, dass die Länge der Pause zum Pensum passt:


  • Wer zehn Minuten gelernt hat, macht eine Mini‑Pause von einer Minute.
  • Dauerte die Lernzeit bereits eine halbe Stunde, folgen fünf Minuten Pause.
  • Nach zwei Lern‑Stunden ist eine richtige Tee‑Pause angesagt, die 15 bis 20 Minuten dauern sollte.
  • Und nach vier Lernstunden darf die Pause volle ein bis zwei Stunden dauern.

Obst, Wasser, Fantasie


Um anschließend wieder ans Lernen gehen zu können, sollten die Kids in der Pause viel trinken.
Tee, Wasser, Schorle ‑ das sind die richtigen Getränke, um dem Körper beim Lernen und in den Auszeiten genug Flüssigkeit zuzuführen. Wer nebenbei noch ein wenig Obst oder Rohkost isst, tut sich etwas Gutes.

Neben Getränken und Energie ist auch eine Fantasiereise eine sinnvolle Maßnahme, um neue Kraft zu sammeln. Einfach auf den Boden legen, tief durchatmen, entspannen und an Ort und Stelle auf Fantasiereise gehen. Dazu die Augen schließen und im Geiste eine angenehme Situation heraufbeschwören, in der man sich rundum wohlfühlt. Je mehr Details man sich vor sein inneres Auge ruft, umso besser funktioniert dieser Trick.

Erfolg beim Lernen ‑ mit Plan


Der Internetauftritt des Nachhilfeinstituts Studienkreis (www.studienkreis.de/infothek.html) bietet Schülern und Eltern in seiner Infothek guten Rat und pfiffige Tipps zum Lernen. Auch das "Lernen nach Plan" wird dort erklärt. Einen Lernplan kann sich mit der Anleitung jeder selbst erstellen. So sehen die Schüler, was sie schon gelernt haben und was sie noch vor sich haben. Als erstes muss man dafür feststellen, wie viel Zeit einem überhaupt zur Verfügung steht. Sind es beispielsweise fünf Tage, kann der Plan so aussehen:

1. Tag: Am ersten Tag ist die Wiederholung des Lernstoffs angesagt, der schon einmal gelernt wurde. Wissenslücken werden bei dieser Gelegenheit notiert. Zusätzlich werden Themen aus angrenzenden Bereichen erarbeitet.

2. Tag: Am zweiten Tag wird der Vortages‑Stoff wiederholt ‑ und zwar mündlich. Lücken werden wiederum dokumentiert. Dafür sollte rund eine Viertelstunde eingerechnet werden. Anschließend steht die erste Hälfte des weiteren, zu lernenden Unterrichtsstoffs auf dem Programm. Diese Inhalte werden schriftlich wiedergegeben. Außerdem werden weitere Informationen im Lexikon recherchiert.

3. Tag: Wieder wird wie am zweiten Tag vorgegangen. Allerdings erarbeiten sich die Schüler an diesem Tag die andere Hälfte des Lernpensums.

4. Tag: Wieder beginnt der Tag damit, das Pensum des Vortages zu wiederholen. Dafür wird rund eine Viertelstunde veranschlagt. Die folgende Dreiviertelstunde dient der Aufarbeitung aller Lücken der vergangenen Tage. Eine Recherche im Internet rundet die heutige Einheit ab.

5. Tag: Erst einmal wird der gesamte Stoff wiederholt. Zweimal 45 Minuten sind dafür in etwa zu veranschlagen. Danach informieren sich die Schüler weiter über ihr Thema, indem sie im Lexikon oder im Internet recherchieren. Das festigt den Lerneffekt, weil dabei ergänzende Verknüpfungen des Stoffs entstehen.






11.02.2014 
Quelle: djd/Studienkreis