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Fonds sexueller Missbrauch


Bis zu 10.000 Euro für Sachleistungen



Wer als Kind sexuell missbraucht wurde, kann jetzt Mittel aus einem Fonds beantragen. Die Antragsteller bekommen kein Geld, sondern Sachleistungen. Bezahlt werden beispielsweise Psychotherapien, die von den Kranken- oder Unfallversicherungen nicht oder nicht mehr übernommen werden. Fahrtkosten zu therapeutischen Sitzungen sowie Kosten für Heil- und Hilfsmittel. Betroffene können diese Hilfen bis zu einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro betragen. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen bestehe aber nicht, teilte die Geschäftsstelle des Fonds Sexueller Missbrauh mit.
Den Antrag können Betroffene im Internet herunterladen oder bei einer Beratungsstelle abholen. Antragsberechtigt ist, wer nach dem 23. Mai 1949 als Minderjähriger im familiären Umfeld missbraucht wurde. Anträge können bis zum 30. April 2016 gestellt werden.
Weitere Informationen unter http://www.fonds-missbrauch.de

Autor: Petra Steffan