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Schwesig: UN-Behindertenrechtskonvention mit Leben füllen


Das Kabinett hat am Dienstag, dem 27. August 2013 den "Maßnahmeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" verabschiedet. Davon profitieren Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern und damit ist ein wichtiger Schritt zur Inklusion getan. "Wir wollen eine inklusive Gesellschaft, das heißt ein Leben ohne Ausgrenzung. Dafür brauchen wir einen Bewusstseinswandel: Behinderungen müssen als Vielfalt des menschlichen Lebens anerkannt werden", sagte Sozialministerin Manuela Schwesig. "Menschen mit Behinderungen müssen selbstbestimmt in unserer Mitte der Gesellschaft leben können. Das zu fördern, ist unser aller Aufgabe."

Alle Ressorts der Landesregierung sowie der Integrationsförderrat und die Vereine und Verbände von Menschen mit Behinderungen haben den Maßnahmeplan gemeinsam entwickelt. "Es kommt darauf an, die UN-Behindertenrechtskonvention mit Leben zu füllen und Barrieren mit konkreten Ideen abzubauen", so Schwesig.

Im Bereich Gesundheit fördert die Landesregierung nur Vorhaben, die barrierefrei sind, wie zum Beispiel die Warnow Klinik in Bützow und das MediClin Krankenhaus in Crivitz. Aber auch bei anderen Bauprojekten geht es voran. So wird beim Umbau des Amtsgerichtes Güstrow auf Barrierefreiheit geachtet, genauso wie beim Umbau des Hauptgebäudes der Uni Rostock. Auch der Zugang zu Gesetzestexten wird erleichtert: Der Text des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes und der Rechtsverordnungen sind in Gebärdensprachenvideos für Menschen mit Hörbehinderungen verfügbar. Darüber hinaus ist ein Hörbuch zum Landesblindengeldgesetz geplant. Das Bildungsministerium wird bis zu 2.000 Lehrerinnen und Lehrer im Themenfeld Inklusion mit Mitteln des ESF fortbilden.

 

 





Autor: Petra Steffan 
Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales