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STOLPERSTEINE in Wismar



Wilhelm Leonhardt


 



Kurzbiografie 


Der Oberstabsveterinär Dr. med. vet. Wilhelm Leonhardt wurde am 15. Dezember 1875 in Brüel geboren. Später zog er nach Wismar und heiratete in zweiter Ehe die Buchhändlerin Ilse Rathke. Gemeinsam wohnten sie in der Straße Fürstengarten Nr. 9 in Nachbarschaft mit der Malerin Sella Hasse.

Leonhardt machte auf dem Gebiet der Geburtenregelung eine Erfindung, die international große Anerkennung fand. Während der NS-Zeit wurde seine patentierte Entdeckung verboten. Am 30. Dezember 1941 wurde er von Gestapo-Beamten in seiner Wohnung verhört. Nach der Unterzeichnung des Verhörprotokolls auf dem Polizeiamt wurde Leonhardt nach Schwerin in das dortige Gefängnis gebracht. Von hier wurde er später in das KZ-Sachsenhausen überführt. Am 15. Juni 1942 erhielt seine Frau telegrafisch die Nachricht, dass ihr Mann am 13. Juni an Tuberkulose verstorben sei.



Verlegung des STOLPERSTEINS: 


Für Wilhelm Leonhardt wird am 10. August 2013 in der Goethestraße 9 ein Stolperstein verlegt. 


Paten:






10.08.2013 
Quelle: Projektgruppe Stolpersteine