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Das Bildungs- und Teilhabepaket: Chancen für Kinder aus Familien mit Kinderzuschlag


Kinder sind unsere Zukunft. Es ist ein zentrales Ziel der Bundesregierung, ihnen gute Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Seit dem 1. Januar 2011 haben auch Kinde, die den Kinderzuschlag beziehen, Anspruch auf die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, sodass insgesamt 2,5 Miollionen Kinder von den neuen Leistungen profitieren. Sie alle haben dadurch bessere Chancen, am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen.



Das Bundesministerium hat unmittelbar mit der Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets dessen wissenschaftliche Begleitung begonnen. Die vorliegende Studie, in der dieselben Haushalte zu drei verschiedenen Zeitpunkten befragt wurden, hat einen großen Vorteil: Wir können die Erfahrungen der Familien im Zeitlauf erfassen. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Nutzung des Pakets, zu seiner Bewertung sowie zu den Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Familien. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass die Leistungen unmittelbar bei den Kindern und Jugendlichen ankommt und die Bedarfe der Eltern aufgreift.

Der Monitor Familienforschung widmet sich neben der Wirkung des Bildungs- und Teilhabepaketes auch der allgemeinem Lebenssituation der Familien, die Kinderzuschlag beziehen. Den Kinderzuschlag bekommen Eltern, die mit ihrem Erwerbseinkommen ihren eigenen Bedarf decken können, nicht aber den Bedarf der Kinder. Der Familienmonitor belegt, dass der Kinderzuschlag in bestimmten Familiensituationen und Lebenslagen eine wichtige Unterstützung ist. Er hilft Familien mit geringen Einkommen an der richtigen Stelle und erreicht dabei vor allem Familien mit mehreren und jungen Kindern. Vielfach wird er nur vorübergehend bezogen, weil die Mütter wieder Arbeit finden und so von Transferleistungen unabhängig werden. Der Kinderzuschlag swchützt also vor Kinderarmut, indem er die Bereitschaft von Eltern unterstützt, aktiv für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.

Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Autor: Petra Steffan, 22.04.2013 
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Gesundheit