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Die besondere Situation der Wismarer Stadtkirchen




St. Georgen


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© Volster & Presse HWI 
Die Kirche St. Georgen zählt zu den bedeutendsten Baudenkmalen norddeutscher Backsteingotik. Als ehemalige Pfarrkirche der Neustadt ist sie im südwestlichen Bereich der Altstadt gelegen. Ihre Errichtung fällt in die Zeit des späten Mittelalters und der Reformation. Vor der Fertigstellung von St. Georgen im Jahr 1594 wurde sie während ihrer langen Bauzeit mehrfach verändert. Das kolossale Lang- und Querhaus stellt gleichzeitig den letzten im Mittelalter begonnenen Großbau einer städtischen Pfarrkirche in Norddeutschland dar. Bei einem Luftangriff im April 1945 wurde sie so schwer beschädigt, dass sie als Kirche nicht mehr genutzt werden konnte.
Bis Januar 1990 stand die Ruine ungesichert in der Stadt. Nach einem schweren Orkan, der den Nordgiebel zum Einsturz brachte, begann man mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit dem Wiederaufbau der Backsteinkirche.

Insbesondere die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Förderung durch Bund, Land und Stadt sowie zahlreiche private Spender haben dafür gesorgt, dass dieses gotische Monument wieder entstand und einer breiten öffentlichen und auch einer kirchlichen Nutzung zugänglich gemacht werden konnte.

Ungeachtet der Bautätigkeiten hat sich die St.-Georgen-Kirche längst zu einem attraktiven kulturellen Veranstaltungsort etabliert. Hier finden mit großer Akzeptanz Kongresse, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und kirchliche Veranstaltungen statt.

Mitte 2013 ist die Fertigstellung des Einbaus eines Fahrstuhls und einer zusätzlich erforderlichen Treppe zur Aussichtsplattform auf dem Westturm sowie der Bau der dazugehörigen Außentreppe mit den entsprechenden Zuwegungen und somit der Abschluss der Hauptarbeiten vorgesehen.

Ein außerordentlicher Anziehungspunkt ist die Mitte 2014 fertiggestellte Aussichtsplattform auf dem Westturm, die barrierefrei über einen Aufzug für die Besucher erreichbar ist und einen nahezu uneingeschränkten Blick auf die Altstadt, den Hafen, das Umland und, bei entsprechender Witterung, bis zur Insel Poel erlaubt.
Seit 2005 wurden hier rund 2 Millionen Besucher gezählt.

Spenden für die St. Georgen-Kirche 

Spenden jeden Betrages für St. Georgen sind herzlich willkommen und können auf das Konto

Hansestadt Wismar
Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
IBAN : DE14 1405 1000 1006 0130 20
BIC : NOLADE21WIS
Verwendungszweck: 0 0 1 5 5 6 6 0 - 9 1 1 - 2 8 2 0 0 – SpendeGK


eingezahlt werden. Spenden sind steuerbegünstigt. Für Beträge bis 200 Euro genügt regelmäßig als Nachweis der Zahlung gegenüber dem Finanzamt der Kontoauszug mit dem Hinweis auf die Stadtkirchenstiftung.
Für darüber hinausgehende Beträge werden unaufgefordert Spendenbescheinigungen ausgestellt, wenn mit der Überweisung auch der Name und die Anschrift der Spender mitgeteilt wurden.



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