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Stolpersteine in Wismar




Mitstreiter gesucht und gefunden


Projektgruppe
© Projektgruppe Stolpersteine 

Die ehemalige Berlinerin Lilo Schumann war es, die das Projekt nach Wismar holte. Bereits im Jahr 2006 war sie auf der Suche nach Mitstreitern für das Vorhaben. Sie fand Verbündete im Altstadtbeirat und erforschte in unermüdlicher Kleinarbeit die Akten im Archiv der Hansestadt Wismar. Im November 2007 fasste die Bürgerschaft der Hansestadt Wismar den Beschluss zur Unterstützung des Projektes STOLPERSTEINE in Wismar. Daneben fanden sich weitere Unterstützer, nicht zu vergessen sind die Spender, die das Verlegen der Steine finanziell erst möglich machten.

Für alle Beteiligten war das Verlegen der Steine im Jahr 2008 ein bewegender Moment. Denn im Vorfeld war viel Arbeit notwendig, um das Schicksal jedes Einzelnen zu erforschen. Mit Gerd Giese, Archivar der Hansestadt Wismar, dem Regionalforscher Falk Bersch, Petra Steffan, Mitarbeiterin in der Pressestelle der Hansestadt Wismar, Frank Reichelt, Geschichtslehrer am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium, sowie interessierten Schülern vervollständigte sich die engagierte Truppe. Neben dem Archiv der Hansestadt Wismar wurden viele andere, wie beispielsweise Gedenkstätten in Konzentrationslagern, in die Forschungstätigkeit einbezogen. Die Schüler waren auf der Suche nach Zeitzeugen, der letzte Wohnort der Betroffenen musste ausfindig gemacht werden und vieles mehr.

Um Interessierte über den Stand der Arbeiten zu informieren, organisierte die Projektgruppe sowohl im Jahr 2008 als auch im Jahr 2009 jeweils am 8. Mai - am Tag der Befreiung - Gedenkveranstaltungen. Schüler informierten über den Stand der Forschungsarbeiten und am 8. Mai 2009 war der Schriftsteller Schraga Har-Gil aus Israel zu Gast.