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Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) für ein Leben ohne Diskriminierung


Seit dem 18. August 2006 ist das AGG in Kraft. Es verbietet Benachteiligungen im Erwerbsleben und Alltag aus Gründen:
- der Rasse / ethnische Herkunft (z. B. Hautfarbe, Sprache, Nationalität)
- des Geschlechts
- der Religion / Weltanschauung (z. B. Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus)
- der Behinderung (z. B. körperliche Behinderung und Entstellungen, Seh-, Hör- und Spracheinschränkungen)
- des Alters (gemeint ist jedes Lebensalter, Ältere oder Jüngere)
- der sexuellen Identität (z. B. Homo-, aber auch Heterosexualität)
Das Gesetz versteht unter Benachteiligung jede vergleichbar ungünstigere Behandlung und jede Belästigung, zum Beispiel in Form von Anfeindung, Erniedrigung, Beleidigung oder Entwürdigung in Bezug auf einen der oben angeführten sechs Gründe. Darunter fallen auch Mobbing und sexuelle Belästigung.
Das Gesetz verbietet auch jede Benachteiligung wegen einer Schwangerschaft oder Mutterschaft.


Die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes in Berlin
Eine wichtige Stelle für Sie!


Wenn Sie der Meinung sind, im Erwerbsleben oder im Alltag aus Gründen der Rasse/wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion/Weltanschauung, der Behinderung, des Alters und/oder der sexuellen Identität benachteiligt worden zu sein, können Sie sich an die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes wenden. Sie wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingerichtet, arbeitet aber unabhängig und ist nur dem Gesetz verpflichet.

Das AGGs schreibt vor, dass Sie wegen der Inanspruchnahme Ihrer Rechte nicht benachteiligt werden dürfen.
Sie erreichen die Antidiskrimierungsstelle unter der E-Mail-Adresse: poststelle@ads.bund.de oder telefonisch unter 030/185 55-1865 (Beratung).
Die ADS informiert Sie kostenlos und unterstützt Sie bei einer Benachteiligung wegen der oben genannten Diskrimierungsmerkmalen.


































Autor: Petra Steffan