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Unterlagen zur Begründung einer Lebenspartnerschaft




Um die eingetragene Lebenspartnerschaft anzumelden, müssen beide Partner oder Partnerinnen Nachweise zu ihrer Identität, ihrem Aufenthalt, dem Familienstand und ihrer Abstammung vorlegen.


Wer bisher nicht verheiratet war oder nicht in einer Lebenspartnerschaft gelebt hat, benötigt:


  • den gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • wenn der Hauptwohnsitz nicht Wismar ist, eine Aufenthaltsbescheinigung der zuständigen Meldebehörde zur Vorlage beim Standesamt. Die Bescheinigung soll nicht älter als einen Monat sein.
  • eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch.

Die Urkunden sollen nicht älter als ein Jahr sein.



Wer geschieden oder verwitwet ist oder schon in einer Lebenspartnerschaft gelebt hat, benötigt folgende Papiere:


  • den gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • wenn der Hauptwohnsitz nicht Wismar ist, eine Aufenthaltsbescheinigung der zuständigen Meldebehörde zur Vorlage beim Standesamt.Die Bescheinigung soll nicht älter als einen Monat sein.
  • Erklärende, die verheiratet waren, haben alle früheren Ehen und die Art der Auflösung anzugeben. Die Auflösung der letzten Ehe muss nachgewiesen werden. Ist die letzte Ehe nicht vor einer deutschen Standesbeamtin oder einem deutschen Standesbeamten geschlossen worden, so ist auch die Auflösung etwaiger weiterer Vorehen nachzuweisen, wenn eine entsprechende Prüfung nicht bereits anlässlich einer früheren Eheschließung im Inland durchgeführt worden ist.

Dies gilt auch im Falle der Auflösung früherer Lebenspartnerschaften.



Partner oder Partnerinnen mit ausländischer Staatsangehörigkeit


Erklärende mit ausländischer Staatsangehörigkeit haben diese durch ein amtliches Ausweispapier mit Angabe der Staatsangehörigkeit (in der Regel reicht hier der Reisepass) oder durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde ihres Heimatstaates nachzuweisen. Auch der Familienstand von Erklärenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist durch eine geeignete Bescheinigung der zuständigen Stelle des Heimatstaates nachzuweisen.
Die Bescheinigungen sollen nicht älter als 6 Monate sein.

Empfehlung:
Kommen Sie persönlich zu uns, denn nur im direkten Gespräch mit dem Standesbeamten oder der Standesbeamtin können Fragen unmittelbar geklärt werden. Vor allem, wenn es Unsicherheiten hinsichtlich der vorzulegenden Unterlagen gibt oder wenn ausländisches Recht zu beachten ist, hilft das persönliche Gespräch schnell weiter.



Erklärung zum Vermögensstand


Zusätzlich muss bei der Anmeldung erklärt werden, welcher Vermögensstand für die Lebenspartnerschaft vorgesehen ist. Für die Ausgleichsgemeinschaft - entspricht dem gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft bei Eheleuten - reicht eine einfache Erklärung vor der Standesbeamtin oder dem -beamten aus. Möchten Lebenspartnerinnen oder -partner eine andere Regelung zum Vermögensstand treffen (z.B. Vermögenstrennung), ist ein entsprechender Vertrag vor einem Notar oder einer Notarin zu schließen. Im Standesamt ist dann dieser notarielle Vertrag zum Vermögensstand vorzulegen.


Beide Partner oder Partnerinnen sollen sich persönlich im Standesamt anmelden. Ist eine Person verhindert, kann sie schriftlich erklären, dass sie mit der Anmeldung durch die andere Person einverstanden ist. (Einen Vordruck dieser sogenannten "Beitrittserklärung" gibt es im Standesamt.)
Über die Anmeldung nimmt die Standesbeamtin oder der Standesbeamte eine Niederschrift auf.
Sind beide Erklärende aus wichtigen Gründen verhindert, sich persönlich anzumelden, gibt das Standesamt Auskunft zum weiteren Verfahren.