Bildimpressionen
Head Bild Bürger

Unternavigationspunkte

Sie sind hier: Startseite

Inhalt


Motto: Gemeinsam Denkmale erhalten


Das Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals lautet: „Gemeinsam Denkmale erhalten.“ Dieses Motto trifft den Kern der Herausforderung sehr genau, denn wenn wir Denkmäler erhalten wollen, dann geht es um den gemeinsamen Einsatz ganz unterschiedlicher Akteure. Es geht um Zusammenarbeit, Kompromissbereitschaft,Fachlichkeit und vor allem um den gemeinsamen Willen, Historisches zu erhalten und für die heutige Zeit nutzbar zu machen.

„Die Nutzung von Denkmälern ist die beste Maßnahme zu ihrem Erhalt!“, hat uns Professor Dr. Kiesow, der einstige Chef der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Ehrenbürger der Hansestadt Wismar immer wieder mit auf den Weg gegeben.

Ganz konkret wird die oben genannte Zusammenarbeit, wenn Bauherren sich das erste Mal an die Denkmalbehörden wenden – dann wird das Projekt angeschoben, bei dem verschiedenste Partner mitwirken. Dabei geht es um die Zusammenarbeit mit der städtischen oder auch der Landesdenkmalbehörde, mit Planern und Fachleuten, z. B. um Fördermittel einzuwerben. Das Projekt gelingt vor allem dann, wenn vertrauensvoll, konstruktiv und pragmatisch zusammengearbeitet wird.

Der Tag des offenen Denkmals ist ein Paradebeispiel dafür, wie es gelingen kann, diese Kräfte zu vereinen und zu einem großartigen Erfolg für die Wahrung und Anerkennung der engagierten Arbeit vieler für Denkmalschutz und die Denkmalpflege zu machen. Dass dies vielfach in unserer Stadt gelungen ist, ist am Stadtbild gut abzulesen. In Wismar haben wir es, wie häufig in allen neuen Bundesländern, mit Brüchen in den Besitzverhältnissen zu tun, denn nur wenige Denkmäler blieben im Familienbesitz. Für viele neue Eigentümer ist die gemeinsame Arbeit beim Restaurieren oder Sanieren eines Denkmals Neuland. Dafür benötigen Sie tatkräftige Unterstützer.
Und damit schließt sich der Kreis: Das Miteinander ist gefragt und das Bewusstsein aller Partner, dass sie ein gemeinsames Ziel haben. „Gemeinsam Denkmale erhalten“ ist insofern wirklich ein gutes Motto.An dieser Stelle möchte ich allen danken, die diesen gemeinsamen Weg in den vergangenen Jahren gegangen sind.
Sie können nun stolz auf ein saniertes Denkmal schauen, das nicht nur ihnen sondern allen erhalten bleibt. Der Tag des offenen

Denkmals gibt Gelegenheit, sich diese Denkmäler anzuschauen, sanierte und auch solche, deren Sanierung gerade erfolgt.

Dazu lade ich alle Interessierte herzlich ein.

Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar

Am Markt 11: Stadthaus                      1

  • 10.00 Uhr Eröffnung des Tages des offenen Denkmals durch den
    Bürgermeister Thomas Beyer
  •  10.30 Uhr ein bis zwei Führungen von Burkhard Rode, Abt. Gebäudemanagement,
    Sachgebietsleitung G
    ebäudeverwaltung/Hochbau durch das Stadthaus für
    jeweils eine begrenzte Personenanzahl

Vor der Errichtung der Hauptwache 1858 stand an der Stelle der Pranger, der 1799 abgebrochen wurde. Die Erbauung der Hauptwache, hiermit ist der nördliche Bau gemeint, wird dem in Wismar bekannten Architekten Helmuth Brunswig zugeschrie- ben. Das Erbauungsjahr und der Architekt des südlichen Teiles des Stadthauses sind bisher nicht bekannt. Dieser Gebäudeteil erhielt eine Luftschutzdecke in Vorbereitung auf den 2. Welt- krieges, die heute noch erhalten ist. Verschiedene Umbauten haben immer wieder zu Veränderungen der Grundrisse geführt. Dabei sind die bis heute bemerkenswerten Treppenhäuser und der Licht- hof die Fixpunkte geblieben. Das Treppenhaus im Brunswigschen Bau ist 1916/17 erneuert worden und bis heute erhalten. Die Hauptwache besaß mehrere Arrestzellen im Dachgeschoss, von denen zwei erhalten sind. Der Eckraum im Obergeschoss zum Markt verfügt über eine sehr schöne Deckenbemalung aus der Erbauungszeit, die restauriert werden konnte. Die Wappen des Freistaates Mecklenburg-Schwerin und der Hansestadt Wismar zieren dank großzügiger Spenden Wismarer Bürger seit diesem Sommer wieder den Altan.

 

Führung zu vier verschiedenen Buden              2

  • mit Dr. Tilo Schöfbeck (Archäologe und Bauforscher), Schwerin
  • beginnend 14.00 Uhr am Baudenkmal St.-Marien-Kirchhof 4a weiter zum
    Baudenkmal Claus-Jesup-Straße 27, Baudenkmal Kleine Hohe Straße 24 und
    Baudenkmal Frische Grube 5

Wer „Hansestadt“ hört, denkt auch gleich „Bürgerhaus“. Wer „Bude“ hört, denkt vielleicht an eine Studentenbleibe, aber kaum einer weiß, dass neben den großen Häusern der Kaufleute auch viele einfache Gebäude zur Stadt gehören, in denen
Fischer, kleine Handwerker, Hafenarbeiter und deren Familien lebten. Auf mittelalterliche oder jüngere Buden schaut die Bauforschung und Denkmalpflege erst in der jüngeren Vergangenheit. Wie sahen diese aus, welchen Ursprung hatten sie, wo stehen sie innerhalb der Altstadt?Noch gibt es dazu im Land kaum wissenschaftliche Untersuchungen. In Greifswald und Lübeck hat man sich bereits des Themas angenommen, aber dass gerade auch in Wismar noch bedeutende und vor allem frühe Vertreter dieses „Hauses des kleinen Mannes“ schlummern, war lange unbekannt. So war die Überraschung groß, als im Januar 2014 das von außen unscheinbare Haus Frische Grube 5 als eine mittelalterliche Bude von 1393 identifiziert werden konnte. Hinter der gründerzeitlich anmutenden Straßenfassade ist hier eine mittelalterliche Dielendecke und hofseitig eine mittelalterliche Fachwerkfassade erhalten. Ursprünglich handelte es sich um ein Fachwerk-Reihenhaus, wie es noch bis in das 19. Jahrhundert die Bebauung längs der Grube prägte. Dieses Beispiel zeigte auch den Denkmalbehörden, wachsamer bei kleinen und auf den ersten Blick unbedeutenden Bauten zu sein. Während die Großbauten der zahlenmäßig kleinen Oberschicht heute im Fokus stehen, verschwinden die „sprechenden“ Sachzeugnisse des Alltagslebens oft ungesehen und spurlos. Drei weitere Buden werden fachkundig vorgestellt und in den historischen Zusammenhang gestellt.

 

Führung zu fünf verschiedenen Fassaden   3

  • im Denkmalbereich Altstadt Wismar
  • mit Malermeister und Restaurator im Handwerk Thomas Vieth, Wismar
  • beginnend 11.00 Uhr vor dem Fürstenhof, weiter zum BaudenkmalKrämerstraße 3,
    Baudenkmal Hinter dem Rathaus 21,Baudenkmal Am Poeler Tor 1 und Spiegelberg 1a

Eine Aufgabe des Restaurators im Handwerk ist es, mit möglichst traditionellen Materialen ein der Denkmalsubstanz angemessenen und langlebigen Anstrich herzustellen, der die Fassade nicht absperrt und der reversibel ist.
Welche Materialien dabei heute zum Einsatz kommen, was beim Anstrich zu beachten ist, ob diese Anstriche wiederholbar sind, erfahren Sie unter anderem in dieser Führung.
Die Fassaden wurden im Zeitraum zwischen 1996 (Hinter dem Rathaus 21) und 2013 (Am Poeler Tor 1) gestrichen. Das heutige Erscheinungsbild zeigt die Lichtbeständigkeit und Langlebigkeit der gewählten Anstrichsysteme.

 

Buchpräsentation im Zeughaus,
Ulmenstraße 15                                            4

  • Wismar aus der Luft“, Buchpräsentation durch den Förderverein der
    Stadtbibliothek Wismar
  • jeweils 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Fotoschau an großer Leinwand im Zeughaussaal
    12.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • offenes Zeughaus von 10.30 bis 16.00 Uhr

Der Förderverein der Stadtbibliothek Wismar präsentiert den aktuellen Bildband in Form einer Präsentation auf einer Großleinwand im Zeughaussaal. Jeweils um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr wird Wismar-TV-Moderator Christoph Wohlleben die Vorstellung moderieren. Auch zwischen den beiden Vorstellungen werden der Luftbildfotograf Ulrich Jahr und der Heimathistoriker Detlef Schmidt, der die Textbeiträge zum Buch lieferte, dem interessierten Publikum zum Gespräch bereitstehen. Der Erwerb und das Signieren der Bücher durch die Autoren ist zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr möglich.

 

Nikolaikirche                                      5

  • offen: 10.00 bis 20.00 Uhr
  • Schabbellepitaph: 12.00 Uhr (nach der Orgelmatinee) Erklärungen von Restauratorin Annette Seiffert
  • Führung zur Gewölbesanierung:
    13.00 Uhr Erklärungen zur Gewölberestaurierung in der Kirche von
    Diplomrestaurator Michael
    Lange
  • Gewölbesingen: 15.00 Uhr in der Kirche, Projektchor aus Wismar

Der Bau der Nikolaikirche wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts nach dem Vorbild der Marienkirche am Chor begonnen, der 1460 eingewölbt wurde. 1867 sind die Gewölbe des Mittelschiffs nach den Orkanschäden von 1703 neu eingewölbt worden. Eine weitere Ausmalung der Gewölbe ist um 1880 erfolgt. Ein Epithaph ist eine Gedenktafel für Verstorbene. Der Schabbellepithaph erinnert an Heinrich Schabbell, Kaufmann und Wismarer Ratsmitglied, Erbauer des Schabbellhauses, Schweinsbrücke 8. Das seltene Doppelporträt von Heinrich Schabbell und seiner Ehefrau Anna Dargun stammt von einen unbekannten Künstler. Es ist datiert mit dem Jahr 1605 und das älteste bekannte erhaltene Bildnis Wismarer Bürger.
Der Wismarer Projektchor singt aus den Schalluken oberhalb der Gewölbe der Seitenschiffe. Mit diesem Klangerlebnis kann der Innenraum von St. Nikolai einmal mit Musik besonderer Art wahrgenommen werden. 

 

 

Spiegelberg 68: Wassertor                     6

  • offen 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Führungen nach Bedarf durch Mitglieder des Vereins Club Maritim e. V.

Das Wassertor wurde als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts erbaut und um 1600 vereinfacht.
Die Stadtbefestigung wurde nach 1648 unter schwedischer Herrschaft erweitert. Wismar wurde die größte Festung in der südlichen Ostsee. Nach 1865, mit Beginn der Niederlegung der mittelalterlichen Stadtmauer, blieb das Wassertor erhalten.
Der über quadratischen Grundriss errichtete Backsteinbau hat zwei unterschiedliche Fassaden, eine zur Stadtseite, die andere zur Seeseite. In den 1970er-Jahren fand eine, wie man damals sagte, Rekonstruktion statt. Danach zog der Club Maritim ein.

 

Bohrstraße 12, 12a: City Partner Hotel
Alter Speicher und Restaurant                                7

  • 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet
  • Führungen stündlich nach Bedarf
  • Malwettbewerb mit Malbogen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
  • Restaurant: ab 11.30 Uhr regionale Speisen

Die Baudenkmale Bohrstraße 12 und 12a waren bereits vor 1990 in der Denkmalliste der Hansestadt Wismar. 1992 wurden das Giebelhaus und der Speicher zu einem Hotel umgebaut. Die Jugendstilhalle ist die Empfangshalle des Hotels und steckt in einem vermutlich im 17. Jahrhundert errichteten Kernbau. Die ursprüngliche Funktion des benachbarten Getreidespeichers lässt sich an der Fassade deutlich ablesen.

 

Großschmiedestraße 9: Kemladen                   8

  • Treffpunkt: Grundstückszugang Bergstraße
  •  jeweils 12.00 und 14.00 Uhr
    Führungen durch Dipl.–Ing. (FH) Arndt Uhlig

Der ursprünglich mittelalterliche Bau, später um 1730 Lizenthaus der schwedischen Krone, erhielt zur gleichen Zeit einen Kemladenneubau. Dieser ist mit seiner ursprünglichen äußeren Putzoberfläche bis zum Jahr 2015 erhalten geblieben. Dieser Erhalt ist einerseits einer hohen Material- und Verarbeitungsqualität zu verdanken, andererseits haben die historischen Fensterläden und der sehr alte Efeu die Westfassade lange geschützt. Nur schwarz überstrichen wurde die Fassade nach 1730. Ansonsten war die original bauzeitliche Putzoberfläche bis 2015 überliefert.
Der ursprüngliche Putz enthielt einen Zuschlag von Eisenglimmer.Wegen eintretender Oxydation wurde darauf in der neuen Putzmischung verzichtet. Stattdessen kam Silikatglimmer neben Glasscherben und Holzkohle in die neue Putzmischung.
Mit Mitteln der Landesdenkmalpflege konnte der Putz konserviert und in größeren Flächen hinterspritzt werden, sodass ein Überputzen möglich wurde. Eine Teilfläche wurde restauriert.
Die Arbeiten wurden von Diplomrestauratorin Ulrike Hahn ausgeführt.

 

Spiegelberg 45: zwei bemalte Decken                     9

  • Führung: 15.00 Uhr durch Ulrike Willert, Sachbearbeitung Denkmalpflege/
    Denkmalschutz untere Denkmalbehörde der Hansestadt Wismar

Die bemalten Holztafeldecken wurden aus dem einsturzgefährdeten denkmalgeschützten Kemladen Hinter dem Rathaus 9 durch die untere Denkmalbehörde geborgen. Die Wolkendecke befand sich im ersten Raum hinter dem Vorderhaus, die Rankendecke in dem anschließenden Raum Hinter dem Rathaus 9. Wegen veränderter Grundrisszuschnitte war der Erhalt der Holztafeldecken im Baudenkmal damals nicht möglich. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erklärte sich bereit, beide Holztafeldecken nach ihrer Restaurierung in das Gebäude Spiegelberg 45 zu übernehmen. Die Wolkendecke wurde von Diplomrestaurator Jaroslaw Kulicki restauriert und in den vorderen Raum des Erdgeschosses eingebaut. Im August 2016 hat die Rankendecke, die unter Anleitung von Restauratorin Christiane Bens über mehrere Jahre unter Mitwirkung vonFreiwilligen im sozialen Jahr der Denkmalpflege konserviert und restauriert werden konnte, in der Diele des Baudenkmals Spiegelberg 45 einen neuen Platz gefunden.

 

Altwismarstraße 23: Kemladen 10

  • Treffpunkt: Grundstückszugang Gerberstraße 1
  • jeweils 13.00 und 15.00 Uhr Führungen durch Dipl.-Ing. Marco Sestu

Der Kemladen ist älter als das Vorderhaus, stammt im Kern aus der Renaissance, ist im Barock überformt und im 19. Jahrhundert aufgestockt worden. Dendrochronologische Daten von Holzbalken und Holzständern von 1573, 1580, 1617, 1785 und 1848 bezeugen die historischen Umbauphasen. Im Jahr 1989 war das leer stehende Gebäude vom Abriss bedroht.

Es erfolgten eine bauhistorische und restauratorische Untersuchungen von den
Diplom-Restauratoren Annette Seiffert (1989) und von Matthias Zahn (2002/2003). Historische Putze, bemalte Deckenbalken, Wandbemalungen, Stuckprofile etc. sind im Inneren erhalten und wurden vor Beginn der Sanierungsarbeiten restauratorisch durch Diplom-Restauratorin Annette Seiffert gesichert. Dies war notwendig, um den Bestand historischer Oberflächen nach dem jahrzehntelangen Leerstand zu sichern.

 

 

 

 

 

Dankwartstraße 7: Keller 11

14.00-16.15 Uhr geöffnet

Das mittelalterliche Umfassungsmauerwerk des Kellers stammt aus dem späten 14.

Jahrhundert. Die historische Holzbalkendecke konnte durch eine bauhistorische Untersuchung (Dr. Tilo Schöfbeck, 2013) mit dendrochronologischer Untersuchung mit einem Fälldatum um 1645 datiert werden.

Die Sanierung der Kellerdecke erfolgte so, dass eine Last tragende neue Stahlbetondecke oberhalb der historischen Decke hergestellt wurde, an die die historische Decke in ihrer originalen Einbausituation angehängt wurde. Alle historischen Holzbaken tragen sich selbst.

 

Lübsche Straße 23: WELT-ERBE-HAUS                        12

  • 9.00-17.00 Uhr geöffnet
  • Gebäudeführungen durch den Bauforscher und Denkmalpfleger Axel Schulze,

dem Restaurator Jens Zimmermann und Torsten Sonntag von der DSK

Das 2014 eröffnete WELT-ERBE-HAUS befindet sich in einem mittelalterlichen
Giebelhaus mit angeschlossenem Kemladen, dessen bauliche Hülle umfangreiche Einblicke in die restaurierten Befunde zur bürgerlichen Wohnkultur vom
Spätmittelalter bis in die Neuzeit geben. Optisches Highlight ist der Tapetensaal mit der 1823 in Paris gedruckten Panoramatapete „Reise des Telemach auf die Insel der Göttin Calypso“ nach dem Erzählstoff des französischen Dichters Fénélon. Die
Dauerausstellung auf zwei Etagen widmet sich dem UNESCO-Welterbe mit exemplarischen Bezug auf die Befunde im Denkmal. Der gestaltete Hof lädt zu einem Gang um den Kemladen ein, im Außenbereich wird das historische Trinkwasserleitungssystem von Wismar dargestellt und eine restaurierte Originalstele der Wasserkunst präsentiert.

 

Poeler Straße 3: Ringlokschuppen 13

  • 10.00-17.00 Uhr geöffnet
  • ab 11.00 Uhr Führungen zu jeder vollen Stunde bis letztmalig um 16.00 Uhr
    durch den Verein „Eisenbahnfreunde Wismar e. V.“, bei Bedarf öfter
  • Arbeiten der Jugendbauhütte Wismar der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Lokschuppen

Der zwölfgleisige Ringlokschuppen mit Drehscheibe, erbaut 1889, diente bis in die 1990er-Jahre der Unterhaltung und dem Betriebseinsatz von Dampf- und Diesellokomotiven. 2009 begann die Sicherung und Instandsetzung des stark verfallenen denkmalgeschützten Gebäudes. Heute werden in ihm historische Eisenbahnfahrzeuge restauriert und präsentiert, insbesondere aus der Produktion der einstigen Triebwagen und Waggonfabrik Wismar AG. Seit einigen Jahren ist der Verein „Eisenbahnfreunde Wismar e. V.“ mit seinem Ringlokschuppen ein regelmäßiger Einsatzort für praktische Seminare der Jugendlichen im Freiwilligen sozialen Jahr in der Denkmalpflege der Jugendbauhütte Wismar, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten organisiert werden.


Hoben 12:
Büdnerei 14
  • 10.00-16.00 Uhr geöffnet
  • Führungen auf Anfrage durch Familie Reimann

Älteste erhaltene Büdnerei in dem denkmalgeschützten Dorf Hoben an der Ostseeküste.
Als Zweiständerhaus errichtet und 2012 behutsam saniert, heute als Wohnhaus genutzt. Die äußere Ausstrahlung und die Raumaufteilung sind durch die traditionellen Baumaterialien und Bauweisen erhalten geblieben und ergänzen sich mit den

 

auch im Landkreis Nordwestmecklenburg haben viele Denkmale für Sie geöffnet:

Die Landrätin wird zum Thema „Gemeinsam Denkmale erhalten“ im Mühlenkomplex Bad Kleinen den Tag des offenenDenkmals eröffnen. Die Gemeinde präsentiert die Machbarkeitsstudie „Revitalisierung des Mühlengeländes Bad Kleinen“ und die Hochschule Wismar zeigt Auszüge der Masterarbeiten von Studenten. Künstler, Vereine und Bürger bereiten die eine oder andere Aktion vor.
Wie jedes Jahr werden darüber hinaus auch in diesem Jahr Denkmale, die sich nicht explizit auf das Jahresmotto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ vorbereiten, zu besichtigen sein.Die Mühlenwerke wurden 1915 als Elektromühle errichtet, 1946 erfolgte dann die Enteignung und anschließend die Gründung des VEB Mühlenwerke. 1956 wurde der große Silo erbaut. 1990 kam es dann zur Gründung einer GmbH, bevor 1994 die Anlage an ein schwedisches Unternehmen verkauft wurde. Nach der Stilllegung sind die Mühlenwerke seit 2012 Eigentum der Gemeinde Bad Kleinen.
Am Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 werden vom Heimatverein Bad Kleinen ab 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr stündlich Führungen durch den Mühlenkomplex Bad Kleinen durchgeführt. Des Weiteren gibt es eine Ausstellung zum Bebauungsplan, eine Videoanimation sowie historische Ausstellungstücke zu sehen.
In Zusammenarbeit mit dem Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg besteht ebenfalls die Möglichkeit, kennenzulernen, wie aus Korn Brot wird.

 

 

 

 

 

 

 





01.09.2016 
Quelle: Abt. Sanierung und Denkmalschutz