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Betroffene von Gewalt werden ermutigt Hilfe zu suchen

3.869 Betroffene (2014: 3.900) haben im vergangenen Jahr Hilfe bei Beratungsstellen gegen häusliche und sexualisierte Gewalt gefunden. Sowohl mit Informationen und dem Schutz in Frauenhäusern als auch mit psychosozialer Beratung und persönlicher Begleitung konnte den Betroffenen geholfen werden. 3.289 Kinder (2014: 3.406) waren im Vorjahr von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen. Die Fallzahlen sind seit einigen Jahren konstant.

 

"Mit unseren Einrichtungen können wir Betroffene und ihre Kinder auf ihrem Weg aus der häuslichen Gewalt effektiv unterstützen", sagte Gleichstellungsministerin Birgit Hesse. "Wir wissen, dass das Dunkelfeld in diesem Deliktbereich extrem hoch ist. Mit unseren Angeboten werden viele Betroffene ermutigt, sich Hilfe zu suchen."

Auch für Täter, die in der Partnerschaft gewalttätig sind, konnten die drei Männer- und Gewaltberatungsstellen Hilfen anbieten. 307 Männer nahmen diese Hilfe im Jahr 2015 in Anspruch. "Dieses Gewaltverhalten, dass sich überwiegend gegen Frauen und Kinder richtet, wird erlernt. Das spezialisierte Angebot zielt auf Verhaltensänderung und die Beendigung der Gewalt", so Hesse.


Die vollständig durch das Land geförderte Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel und Zwangsverheiratung (ZORA) konnte 2015 landesweit 20 Betroffenen psychosoziale Beratung und Begleitung anbieten. Unter de Opfern waren Minderjährige. "Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen aus dem Beratungs- und Hilfenetz für ihr Engagement bedanken. Sie machen eine anstrengende Arbeit mit einem wichtigen Ziel: Dem Ende der Gewalt", so Hesse.


Quelle: Ministerium  für Arbeit, Gleichstellung und Soziales MV

02.06.2016 
Quelle: Bundesministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales MV