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Am Volkstrauertag und Totensonntag, an denen Trauer, Totengedenken und innere Einkehr im Vordergrund stehen, sind alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt, die nicht den ernsten Charakter dieser Tage wahren.

Das Ordnungsamt weist  bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen am Volkstrauertag (16. November 2014) und am Totensonntag (23. November 2014) auf folgende Rechtslage hin:


Verbotene Veranstaltungen


Gemäß § 5 Abs. 2 des Gesetzes über Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz Mecklenburg-Vorpommern – FTG M-V) – in der Fassung der Bekanntmachung vom 08. März 2002 einschließlich erfolgter Änderungen sind am Volkstrauertag und am Totensonntag in der Zeit von 4.00 bis 24.00 Uhr verboten:

  1. öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel, öffentliche Auf- und Umzüge und öffentliche Versammlungen in geschlossenen Räumen, wenn und soweit sie den Gottesdienst unmittelbar stören,
  2. alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen, bei denen nicht ein höheres Interesse der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung vorliegt.

Verbot von Sport-, Tanz- und sonstigen Veranstaltungen


Gemäß § 6 Abs. 1 FTG Mecklenburg-Vorpommern sind am Totensonntag ab 5.00 Uhr verboten:

  1. öffentliche sportliche Veranstaltungen.


Gemäß § 6 Abs. 2 FTG Mecklenburg-Vorpommern sind am Volkstrauertag und am Totensonntag von 5.00 bis 24.00 Uhr verboten:

  1. öffentliche Tanzveranstaltungen,
  2. Veranstaltungen in Räumen mit Schankbetrieb, die über den Schank- und Speisebetrieb hinausgehen,
  3. der Betrieb von Spielhallen.


Zuwiderhandlungen gegen die §§ 5 Abs. 2 und 6 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz Mecklenburg-Vorpommern – FTG M-V) – in der Fassung der Bekanntmachung  vom 08. März 2002 einschl. erfolgter Änderungen sind Ordnungswidrigkeiten. Diese können mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden.

Hansestadt Wismar

Der Bürgermeister

- Ordnungsamt -


25.09.2014 
Quelle: Ordnungsamt, Sachgebiet Gewerbe