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Die besondere Situation der Wismarer Stadtkirchen


Zur Situation der Vermögenszuordnung, -verwaltung und Nutzung der Stadtkirchen in Wismar

Die treuhänderische Stiftung „Geistliche Hebungen“


Die Kirchen St. Nikolai, St. Marien und St. Georgen prägen seit Jahrhunderten das Bild der Hansestadt Wismar. Sie sind eng verbunden mit einer treuhänderischen Stiftung, den sogenannten „Geistlichen Hebungen“. Diese wurde vom mecklenburgischen Großherzog in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Ziel eingerichtet, mit der in der Stiftung verankerten Vermögensmasse u. a. die drei Stadtkirchen baulich zu erhalten.
In der Zeit von 1832 bis 1951 erfolgte die Verwaltung der „Geistlichen Hebungen“ – wie im Regulativ vorgesehen – in Verantwortung der beiden Patrone, sprich dem Bürgermeister und seinem Stellvertreter. Seit 1945 wurden die „Geistlichen Hebungen“ als eine Dienststelle der Stadt geführt und später dem Dezernat Finanzen zugeordnet.

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Die Stadtkirchenstiftung zu Wismar


Mit der Einbeziehung des treuhändischen Sondervermögens der Geistlichen Hebungen in das Volkseigentum der DDR erlosch die Stiftung „Geistliche Hebungen zu Wismar“ und der mit ihr verbundene Treuhandauftrag sowohl aus rechtlichen als auch aus tatsächlichen Gründen.

Um den Erhalt der Stadtkirchen als denkmalpflegerische Aufgabe für die Zukunft dauerhaft gewährleisten zu können, beschloss die Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 24.04.2008 die Zuordnung von Grundstücken, die im Eigentum der „Geistlichen Hebungen zu Wismar“ standen und bis zum 03.10.1990 in Volkseigentum überführt worden waren, an die Hansestadt mit der Maßgabe, diese unentgeltlich in die Stiftung „Geistliche Hebungen zu Wismar“ einzubringen. Rechtsklarheit über das Erlöschen der Stiftung „Geistliche Hebungen zu Wismar“ erbrachte ein Rechtsgutachten vom 11.12.2008.

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Autor: Babett Peter