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Sportanlagen - Kurt-Bürger-Stadion


Kurt - Bürger - StadionNahe des historischen Stadtzentrums befindet sich das Kurt-Bürger-Stadion mit seinen Nebenanlagen.

  Stadion mit Nebenanlagen [PDF: 70 KB]

Die aktuell gültige Platz- bzw. Stadionordnung finden Sie hier:

  Stadionordnung [PDF: 25 KB]

 


Alle Fragen rund um die städtischen Sportanlagen beantwortet Ihnen der Oberplatzwart.  


Herr Wolfgang Schuldt
Kurt-Bürger-Stadion
Bürgermeister-Haupt-Straße 46-48
23966 Wismar Adresse über Google Maps anzeigen

Telefon 03841 763058
Mobil 01736191210
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Nebenanlagen vom Kurt-Bürger-Stadion
1997 wurde die Sportplatzanlage neben dem Kurt-Bürger-Stadion an der Bürgermeister-Haupt-Straße saniert bzw. neu gebaut.
Es entstanden zwei Multi-Gummiplätze sowie ein Kunst- und  Naturrasenplatz. 


Informationen über die Entstehung des Kurt-Bürger-Stadions


Kurt - Bürger - Stadion
© Presse, Hansestadt Wismar 
Das Kurt-Bürger-Stadion an der Bürgermeister-Haupt-Straße liegt städtebaulich reizvoll gegenüber von der Altstadt zwischen dem Niederungsgebiet Lübsche Torweide und dem damals neu entstandenen Stadtteil Wismar Südwest. Es ist zentraler Teil eines Sport- und Erholungsparks nach einer städtebaulichen Konzeption von Hans-Otto Sachs geworden, 1976 um die Volksschwimmhalle (heute: Wonnemar) westlich davon und 1970 um die Sport- und Mehrzweckhalle auf der anderen Straßenseite ergänzt. 


Design


Kurt - Bürger - StadionDas Stadion-Oval mit Spielfeld und Laufbahnen wird von den Wällen der Tribünen umrahmt. Zwei wuchtige Bastionen (eine davon als "Marathon-Tor" mit einer Durchfahrt) markieren die Enden. Die Längsseite wird von dem leichten Dach der Haupttribüne, der eingeschossigen Anlage mit Kassenhäuschen und Nebengebäuden sowie der Treppenanlage zur Straße geprägt. Dessen Material ist der für die Hansestadt typische rote Backstein.


Entstehung und Verlauf


1950 begannen die in drei Abschnitte aufgeteilten Arbeiten, von Sportlern kräftig unterstützt. So entschieden die Fußballer der BSG Schiffsreparaturwerft, an zwei Tagen pro Woche nach Feierabend für je zweieinhalb Stunden beim Bau des "Werksportstadions" mitzuhelfen. Auch andere packten ehrenamtlich mit an.

Zunächst musste viel Erde bewegt werden. Und es gab Probleme beim Beschaffen von Großbaugeräten und wegen des schlechten Untergrundes. Dennoch wurde am 30. April 1950 der erste Abschnitt mit einem Fußballspiel der ZSG Anker Wismar (seit 1951 "Motor") gegen den ETV Eimsbüttel (Hamburg) eingeweiht.

Zweieinhalb Jahre später war das nach dem verstorbenen Ministerpräsidenten von Mecklenburg, Kurt Bürger (1894-1951), benannte Stadion fertig. Mit Platzkonzert, Leichtathletik-Wettkämpfen, dem Fußballspiel Motor Wismar gegen Chemie Leipzig, Bodenturnen der BSG Motor und Boxkämpfen der BSG Motor gegen Empor Schwerin, Kulturprogramm des Philipp-Müller-Ensembles der Werft sowie einem Feuerwerk wurde das Stadion eingeweiht. Der "unvergessliche" Einmarsch der "kraftgestählten Sportler" sowie der See-, Grenz- und Schutzpolizei in das neue Stadion ließ die etwa 16.000 Zuschauer bei der Eröffnung immer wieder zu Begeisterungsstürmen aufjubeln, schrieb die Ostsee-Zeitung über die Einweihungsfeier am 21. September 1952.

Kurt-Bürger-Stadion
© Presse, Hansestadt Wismar 
In den folgenden Jahrzehnten war es vor allem Heimat für Fußballer und Leichtathleten. Höhepunkte waren die seit 1965 jedes Jahr auf Kreisebene ausgetragene Kinder- und Jugendspartakiaden. Der Volkssport nahm mit dem Schulsport und den Sportfesten der Werktätigen einen breiten Raum ein. Aber auch Rad- und Motorsport sowie Kulturveranstaltungen wie ein Konzert der Rockgruppe "Puhdys" gehörten zum Programm des Stadions.

Auch herausragende Athleten kamen aus Wismar: Die Weltrekord-Läuferin Marita Meier-Koch (1985 lief sie 400 Meter in 47,6 Sekunden) zum Beispiel drehte hier ihre ersten Stadion-Runden.

Den Besucherrekord brachte ein Feuerwehr-Wettkampf mit 15.000 Zuschauern. Heute ist es die Heimspielstätte der 1.Mänermannschaft des FC Anker Wismar, die in der Amateur-Oberliga spielen. 

Im Stadion befinden sich außerdem: die Gaststätte Lübsche Thorweide, ein Sportumkleidegebäude, die Geschäftsstellen des Stadtsportbundes und des FC Anker Wismar, des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums und eine Physiotherapiepraxis.








Quelle: Abt. Sport