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Aufgrund der Rechtspflichten des Landesbodenschutzgesetzes (LBodSchG M-V) sind Verursacher, deren Rechtsnachfolger, frühere oder jetztige Grundstückseigentümer sowie sonstige Inhaber der tatsächlichen Gewalt über ein Grundstück verpflichtet, Erkenntnisse die konkrete Anhaltspunkte dafür liefern, dass eine schädliche Bodenveränderung oder Altlast vorliegen kann, der zuständigen Behörde unverzüglich zu melden. In Mecklenburg-Vorpommern erfolgt die Datenerfassung zu Bodenbelastungen im digitalen Bodenschutz- und Altlastenkataster (dBAK), welches als Teil des Bodeninformationssystems im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) geführt wird. Das dBAK enthält insbesondere die nach dem Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) vorgenommenen Bewertungen der Behörde, Angaben zur Nutzungsgeschichte, vorliegende Gutachten bzw. Daten durchgeführter behördlicher Maßnahmen. Für den Zugang zu Umweltinformationen in Mecklenburg-Vorpommern sowie für die Verbreitung dieser Umweltinformationen gilt das Landes-Umweltinformationsgesetz (LUIG- M-V).

Umweltinformationen werden auf Antrag zugänglich gemacht. Der Antrag muss erkennen lassen, für welches Grundstück die Auskunft erteilt werden soll. Für den Antrag steht auch ein Online-Antragsformular im Internet zur Verfügung.