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Nach § 105 Flurbereinigungsgesetz fallen die zur Ausführung der Flurbereinigung erforderlichen Aufwendungen (Ausführungskosten) der Teilnehmergemeinschaft (Gesamtheit der Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigten im Gebiet der Flurbereinigung) zur Last. Zu den Ausführungskosten gehören zum Beispiel die Kosten für die Herstellung des Wege- und Gewässernetzes, für die Durchführung landschaftspflegerischer Maßnahmen und für die der Teilnehmergemeinschaft bei Vermessung, Vermarkung und Wertermittlung der Grundstücke entstehenden Kosten sowie der ihr entstehende Verwaltungsaufwand. Die Teilnehmergemeinschaft kann zur Finanzierung der Ausgaben Zuschüsse bei der Flurbereinigungsbehörde beantragen.