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Pressemitteilung

Im Bundesrat: Entgelttransparenzgesetz ist wichtiges Instrument für mehr Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern

Das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit (Gesetz zur Förderung von Transparenz von Entgeltstrukturen) hat am Freitag, dem 12. Mai 2017 abschließend den Deutschen Bundestag passiert.

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese, die selbst für die Landesregierung vor Ort in Berlin war, zeigte sich darüber erfreut: "Das Gesetz ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengleichheit und damit für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern."

Das Gesetz tritt voraussichtlich zum 1. Juli 2017 in Kraft. "Arbeitnehmerinnen haben dann einen gesetzlichen Anspruch auf Auskunft, was ihre männlichen Kollegin in gleichwertiger Position verdienen", so Drese. "So wird in Unternehmen ab 200 Beschäftigten mehr Transparenz hergestellt. Damit können zukünftig indiviuduelle Ansprüche bei Gehaltsverhandlungen besser durchgesetzt werden." Von dem Gesetz profitieren etwas 72.000 Frauen in Mecklenburg-Vorpommern in über 300 Unternehmen.

Ministerin Drese ist zuversichtlich, dass die gesetzliche Regelung auch auf kleine Unternehmen ausstrahlen wird und die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern weiter schließt. "Wir werden das beobachten und dann überlegen, ob der Schwellenwert über den Auskunftsanspruch für Beschäftigte deutlich unter die Mitarbeiterzahl von 200 gesenkt werden muss", so Stefanie Drese. "Das Gesetz bietet aber bereits jetzt eine klare Rechtsgrundlage, um die Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben auch beim Entgelt voranzutreiben."

Quelle: Ministerium für Sozials, Integration und Gleichstellung
Schwerin: 12. Mai 2017

Autor: Petra Steffan 
Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung