Hilfsnavigation
Quickmenu
Volltextsuche
Seiteninhalt

Gertrud Bernhard, geb. Haendel

13. Januar 1875 -
16. Mai 1944
Am Schilde 4
ermordet in Ausschwitz

 

 

 

 

Kurzbiografie:

Gertrud Bernhard wurde am 13. Januar 1875 unter dem Namen Gertrud Haendel geboren. Sie heiratete später den Händler Paul Bernhard. Zusammen leiteten sie eine Wolle- und Produktionshandlung und eine Gerberei am Schilde 4. Nachdem dem Tod ihres Mannes Paul wurde sie die Inhaberin des Betriebes. Wahrscheinlich ist, dass auch ihr Geschäft im November 1938 – wie viele andere jüdische Geschäfte und Wohnungen – zerstört wurde. Ihrem Sohn gelang es, Deutschland zu verlassen und nach China zu emigrieren. Nach der Verhaftung in Wismar wurde Gertrud Bernhard am 12. Januar 1943 mit dem Transport 1/83 von Berlin aus in das Konzentrationslager Theresienstadt gebracht. Seit dem Weitertransport nach Ausschwitz am 16. Mai 1944 verliert sich ihre Spur.

Verlegung des STOLPERSTEINS:

Für Gertrud Bernhard wurde am 15. Juli 2008 Am Schilde 4 ein Stolperstein verlegt.

Patenschaft:

Die Patenschaft für den Stolperstein für Gertrud Bernhard hat Familie Schmidt-Eggert übernommen.