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Die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Anlagen bedürfen der Baugenehmigung, soweit in der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern nichts anderes bestimmt ist. Mit der Teilbaugenehmigung kann der Beginn der Bauarbeiten für die Baugrube und für einzelne Bauteile oder Bauabschnitte gestattet werden. Voraussetzung hierfür ist ein gestellter Bauantrag für ein Bauvorhaben.

Mit dem Bauantrag wird die Erteilung einer Genehmigung für baugenehmigungspflichtige Vorhaben beantragt. Die Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern unterscheidet zwischen dem vereinfachten Baugenehmigungsverfahren, das durch ein weitgehend eingeschränktes Prüfprogramm charakterisiert ist (§ 63) und dem herkömmlichen Baugenehmigungsverfahren (§ 64) für Bauvorhaben, die nicht vom vereinfachten Baugenehmigungsverfahren bzw. von der Genehmigungsfreistellung (§ 62) erfasst werden.

Der Bauantrag muss vom Bauherrn und von einem bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser (in der Regel sind dies Architekten, Ingenieure), die Bauvorlagen vom Entwurfsverfasser unterschrieben sein.