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Grabstätte stillgeborene Kinder

Am 08. Dezember 2007 wurde auf dem Wismarer Friedhof die Grabstätte für stillgeborene Kinder mit einer Gedenkfeier eingeweiht, errichtet vom Wismarer Hanse-Klinikum und der Hansestadt Wismar.

Die Anlage ist ein Ort des Gedenkens und der Besinnung, wo man Zeit und Raum findet, um seiner Trauer Ausdruck zu verleihen. Hier können die sogenannten „Sternenkinder“, Kinder die tot zur Welt kommen, beerdigt werden.

Die kreisrunde Anlage ist mit wunderschönen Stauden bepflanzt. Bänke um den Apfelbaum in der Mitte, laden zum Verweilen und Nachdenken ein. Angehörige und Trauernde können hier neue Kraft für das Leben tanken.

Ein Gedenkstein und die Steinplatte mit der Inschrift: „Liebe ist stark wie der Tod das Hohelied 8.6 für unsere Kinder“ sind ein visualisiertes Denkmal, wo die Angehörigen um ihre „Sternenkinder“ trauern und neue Hoffnung schöpfen können, denn die Kinder leben in uns weiter.

Ein neues Gesetz in Mecklenburg-Vorpommern regelt die Bestattung von Föten und Totgeborenen. Angehörige können selbst entscheiden, ob sie eine Bestattung wünschen, wenn das Gewicht der Leibesfrucht unter 1000 Gramm oder die Schwangerschaft älter als 12 Wochen war.
Das Hanse-Klinikum bietet eine Aufklärung an, ob die Eltern die Bestattung für ihr Kind selber wünschen oder ob das Klinikum alles weitere übernehmen soll.

Derzeit kostet die Nutzungsgebühr inklusive aller Nebenkosten 288 für den Bestattungsfall.
Änderungen an der Grabstätte und das Einbringen von Pflanzen sind nicht erlaubt. Für das Ablegen von Blumenschmuck sind die dafür vorgesehenen Flächen zu nutzen. (laut der Friedhofssatzung der Hansestadt Wismar)

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.