Hilfsnavigation
Quickmenu
Volltextsuche
Seiteninhalt

Kleines Lexikon Wismarer Straßennamen

Seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt Wismar im Jahr 1229 hat sich Wismars Altstadtkern, der vom 13. bis zum 16. Jahrhundert entstand, kaum verändert. Die ältere, nördlich der heute noch erhaltenen Gruben bis zum Hafen gelegenen Siedlung der Fischer und Seefahrer, die spätere Pfarrei St. Nikolai und die planmäßig angelegte "Marktstadt" der Händler, Kaufleute und Handwerker rund um die Marienkirche und den Markt wuchsen zu einer Altstadt zusammen. So wie auch der Altstadtkern sich kaum verändert hat, sind eine Vielzahl von Straßenbezeichnungen erhalten geblieben. Die Bezeichnung Straßen ergab sich häufig aus den dort ansässigen Handwerk und Gewerbe, denn Bürger, die das gleiche Handwerk ausübten, waren nicht nur in Zünften vereint, sondern wohnten auch straßenweise zusammen. So wussten Ortsansässige und Fremde, wo z. B. die Gerber oder Böttcher zu finden waren. Natürlich waren auch öffentliche Gebäude oder ansässige Familien Namensgeber. Nicht alle Namensgebungen konnten geklärt werden, doch daran sollten Sie sich nicht stören lassen, wenn Sie durch die Altstadt schlendern. Vielleicht fabulieren Sie im Freundes- oder Familienkreis darüber und lassen Ihrer Fantasie freien Lauf.


Dokument anzeigen: Kleines Lexikon Wismarer Straßennamen
Größe: 4,1 MB / Datei geschützt

PDF, 4,1 MB
 

Quellen:
· Gustav Willgeroth "Bilder aus Wismars Vergangenheit" 1903
· Christel Kindler "Straßennamen von A bis Z im historischen Stadtkern"  (Wismarer Beiträge)
· Dr. Friedrich Techen "Die Straßennamen Wismars"
· "Das Wismarer Grundbuch" Ernst Münch, 2002