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Wismars erste Gemäldesammlung - das Legat des Franz Briesemann

28. September 2007 bis 2010

Herausragende Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts von italienischen, französischen und niederländischen Meistern sammelte der Rittergutsbesitzer Franz Briesemann. 1891 vermachte der aus Wismar stammende Briesemann seine Sammlung, die er vermutlich in Großbritannien zusammengetragen hatte, testamentarisch seiner Geburtsstadt.

Inzwischen gehört die Kollektion zum Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums.

Neue Forschungen an der Freien Universität Berlin sowie am Institut national d´histoire de l´art in Paris zu einzelnen Gemälden der Briesemannschen Sammlung brachten überraschende Erkenntnisse zu Künstlern und Bildthemen einzelner Werke.

Die vom Restaurator des Museums wiederentdeckte Signatur auf einem "Interieur" von Pieter Verelst, neu aufgefundene Vorbilder wie im Falle des "Hühnerhofs" nach Melchior D´Hondecoeter oder auch im Falle von "Bacchus und Ariadne" nach Antoine Coypel erlauben ganz neue Zugänge zu den Gemälden der Briesemannschen Sammlung. Die Bilder dieser Sammlung sind mehr als ein sinnlicher Augenschmaus.

Man konnte sich in der Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum wie ein Detektiv auf die Fährte ihrer Motive und Maler begeben und anhand der Wismarer Sammlung spannende Exkursionen durch die europäische Kunstgeschichte machen. Seit 2010 schmücken Gemälde der  Briesemannschen Sammlung das Wismarer Rathaus.