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Mit attraktiven Förderangeboten zur Modernisierung und Instandsetzung von Wohngebäuden mit Miet- und Genossenschaftswohnungen unterstützt das Land nachhaltige Bestandsanpassungen als Beitrag zum Erhalt sozialverträglicher Mieten, zur Stabilisierung der Wohnungsmärkte und zur Fortsetzung der Stadtumbauprozesse. Förderungsfähig sind bauliche Maßnahmen an Wohngebäuden, die in Gemeinden belegen sind, die im Landesraumentwicklungsprogramm und in den Regionalen Raumentwicklungsprogrammen als Ober-, Mittel- oder Grundzentren festgelegt sind.

Die Fördermittel werden im Rahmen der Projektförderung als zinsgünstige Darlehen oder nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Deckung der Gesamtausgaben im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die Maßnahmen vor Bewilligung der Zuwendungen begonnen wurden.

Gefördert werden mit der Bereitstellung zinsgünstiger Darlehen die/der:

  • Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen,
  • Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen in innerstädtischen Altbauquartieren (Baufertigstellung vor 1949),
  • Anbau bzw. Ersatz von Balkonen,
  • Schaffung des Dachaufbaues nach partiellem Rückbau von Wohngebäuden (einzelne Geschosse oder Geschossabschnitte),
  • Wiederherstellung von Außenanlagen nach partiellem Rückbau von Wohngebäuden,
  • Schaffung von barrierefreien Miet- und Genossenschaftswohnungen im Bestand,
  • Barrieren reduzierender Umbau von Miet- und Genossenschaftswohnungen,
  • Nachrüstung von Personenaufzügen.
     

Gefördert werden mit der Bereitstellung nicht rückzahlbarer Zuschüsse die Nachrüstung von Personenaufzügen, Treppenliften oder anderen mechanischen vertikalen Personenfördersystemen.

Modernisierung und Instandsetzung können insbesondere folgende Bausubstanz erhaltende oder verbessernde Maßnahmen sein:

  • Bauwerkstrockenlegung,
  • Holzschutzarbeiten an Tragwerkskonstruktionen,
  • Wiederherstellung oder Erneuerung des Daches, der Fassade, der Fenster oder anderer Bauteile im Wohngebäude,
  • Einbau oder Erneuerung der technischen Versorgung (Heizung, Elektroinstallation, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung) oder der sanitären Einrichtungen,
  • Durchsetzung des bautechnischen Wärmeschutzes,
  • Einbau von einbruchhemmender Sicherungstechnik,
  • Änderung des Zuschnitts der Wohnungen,
  • Schallschutzmaßnahmen,
  • Einbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
  • Barrieren reduzierende Maßnahmen.