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Das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren gilt für Wohngebäude, für bauliche Anlagen, die kein Gebäude sind, sowie Nebengebäude und Nebenanlagen zu vorgenannten Bauvorhaben und für Mobilställe. Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren werden das städtebauliche Planungsrecht (§§ 29 bis 38 Baugesetzbuch), beantragte Abweichungen und sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften, soweit diese durch eine Baugenehmigung entfallen oder ersetzt werden, und die Übereinstimmung mit den Vorschriften über Abstandsflächen und Abstände (§ 6 Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern) geprüft. Die Beschränkung des Prüfprogrammes führt dazu, dass sich die Bearbeitungszeit zwar verkürzt, aber die Feststellungswirkung der Baugenehmigung nur auf die geprüften öffentlich-rechtlichen Vorschriften erstreckt. Die Bauherrin bzw. der Bauherr tragen somit die Verantwortung, dass ihr Bauvorhaben auch die nicht geprüften Vorschriften einhält.