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Vor Einreichung eines Bauantrages kann mit einer Bauvoranfrage ein schriftlicher Bescheid zu einzelnen Fragen des Bauvorhabens (Bauvorbescheid) beantragt werden (§ 75 Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern). Als vorweggenommener Teil der Baugenehmigung entfaltet ein positiver Bauvorbescheid Bindungswirkung für das spätere Baugenehmigungsverfahren.

Eine Bauvoranfrage ist in der Regel sinnvoll, wenn unklar ist, ob ein Grundstück insbesondere nach dem Bauplanungsrecht mit dem geplanten Bauvorhaben bebaubar ist. Durch eine Bauvoranfrage können finanzielle Aufwendungen gespart werden, da zunächst nur einzelne (die beantragten) Fragen abgeprüft werden und dadurch das Prüfprogramm eingeschränkt ist. Wird der Bauvorbescheid positiv beschieden, entfaltet er für die Dauer von drei Jahren (siehe Fristen) Bindungswirkung für das spätere Baugenehmigungsverfahren.

Der Antrag auf Erteilung eines Bauvorbescheids ist schriftlich bei der unteren Bauaufsichtsbehörde einzureichen. Ihm sind die Unterlagen beizufügen, die zur Beurteilung der zu entscheidenden Fragen erforderlich sind.