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Die Förderung von Maßnahmen  setzt voraus, dass die Qualifizierungsleistung von einem Bildungsdienstleister erbracht wird, der über eine staatliche Anerkennung als Einrichtung der Weiterbildung nach § 6 des Weiterbildungsförderungsgesetzes vom 20. Mai 2011 (GVOBl. M-V S. 342) verfügt.

Die Zuwendungen für  Bildungsschecks werden im Rahmen der Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt.  Werden die Voraussetzungen nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 erfüllt, wird eine Zuwendung in Höhe von 75 Prozent  der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Handelt es sich bei der Zuwendung um keine Beihilfe im EU-rechtlichen Sinne, beträgt die Zuwendung bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Für Qualifizierungen mit qualifizierter Teilnahmebescheinigung ist die Zuwendung jedoch auf höchstens 500 Euro je Bildungsscheck  und Qualifizierungsmaßnahme begrenzt. Bei abschlussorientierten Qualifizierungen, insbesondere auf der Basis  einer geregelten Prüfungsvorschrift oder mit dem Ziel von anschlussfähigen Teilqualifizierungen oder einem Abschlusszertifikat, ist die Zuwendung auf höchstens 3.000 Euro begrenzt.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben sind die dem Zuwendungsempfänger in Rechnung gestellte Lehrgangskosten des Bildungsdienstleisters, die für die jeweilige Beschäftigte oder den jeweiligen Beschäftigten durchgeführte Qualifizierungsmaßnahme mit Ausnahme der erstattungsfähigen Mehrwertsteuer. 

Nicht zuwendungsfähig sind Ausgaben, die aufgrund gesetzlicher Vorgaben vom Arbeitgeber getragen werden. Die Bildungsschecks legen einen bestimmten Bildungsinhalt fest. Der bewilligungszeitraum beträgt höchstens 24 Monate.