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Stirbt ein Beschädigter, erhalten seine Angehörigen ein Bestattungsgeld, wenn der Verstorbene zuvor Anspruch auf Rente nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) hatte. Dies gilt auch beim Versterben nichtrentenberechtigter Beschädigter, wenn der Tod die Folge einer Schädigung ist.

Der Tod gilt stets dann als Folge einer Schädigung, wenn ein Beschädigter an einem Leiden stirbt, das als Folge einer Schädigung rechtsverbindlich anerkannt war.

Das Bestattungsgeld soll dazu dienen, einen Teil der Bestattungskosten zu decken. Vom Bestattungsgeld werden zunächst die Kosten der Bestattung an den gezahlt, der die Bestattung besorgt hat. Das gilt auch, wenn die Kosten der Bestattung aus öffentlichen Mitteln bestritten worden sind. Bleibt ein Überschuss, so sind nacheinander der Ehegatte, der Lebenspartner, die Kinder, die Eltern, die Stiefeltern, die Pflegeeltern, die Enkel, die Großeltern, die Geschwister und die Geschwisterkinder bezugsberechtigt, wenn sie mit dem Verstorbenen zur Zeit des Todes in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Fehlen solche Berechtigte, so wird der Überschuss nicht ausgezahlt.

Beim Tod von versorgungsberechtigten Hinterbliebenen wird nach Maßgabe der Vorschriften über das Bestattungsgeld für Beschädigte ein Bestattungsgeld gezahlt, wenn ein waisenrenten- oder waisenbeihilfeberechtigtes Kind hinterlassen wird.