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Eine Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung für Studenten und Schüler ist ein zeitlich befristeter, zinsgünstiger Bildungskredit. Ihr Einkommen und Vermögen oder das Ihrer Eltern spielen keine Rolle. Sicherheiten werden von dem Antragsteller nicht verlangt. Einen Rechtsanspruch auf den Bildungskredit haben Sie jedoch nicht.

Für ein Studium kann Ihnen das Darlehen zunächst nur bis zum Ende des zwölften Hochschulsemesters bewilligt werden. Darüber hinaus müssen Sie als Antragsteller nachweisen, dass Sie zur Abschlussprüfung zugelassen sind und die Ausbildung innerhalb des möglichen Förderzeitraums beenden. Von Studierenden der Humanmedizin wird das praktische Jahr als Zugangsvoraussetzung für die Abschlussprüfung verlangt.

Auch werden nur Ausbildungen an Einrichtungen gefördert, die im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) anerkannt sind. Studierende aus dem Ausland müssen besondere Voraussetzungen erfüllen (§ 8 BAföG).

Den Bildungskredit zahlt Ihnen die KfW-Förderbank (Kreditbank für Wiederaufbau) monatlich im Voraus in Raten zu EUR 300 aus. Der Höchstbetrag ist auf insgesamt EUR 7.200 begrenzt. Die ersten vier Jahre, beginnend mit der ersten Auszahlung, sind tilgungsfrei. Danach beginnt die Rückzahlung in monatlichen Raten zu EUR 120, die vierteljährlich am Quartalsende eingezogen werden. Bei einer erneuten Förderung für einen weiteren Ausbildungsabschnitt werden die Rückzahlungsraten gestundet. Das Darlehen ist vom Tag der Auszahlung an zu verzinsen. Bis zum Beginn der Rückzahlung werden die Zinsen gestundet. Die KfW-Förderbank informiert im Internet über den aktuellen Zinssatz. Sie können den Kredit jederzeit ganz oder teilweise zurückzahlen, ohne dass zusätzliche Kosten oder Gebühren anfallen.