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Faustregel: Eine Vorankündigung ist i.d.R. erforderlich, wenn die Bautätigkeiten einen Einsatz von mindestens 4 Arbeitnehmern über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten erfordern.

Ordnungswidrig im Sinne des § 25 Abs.1 Nr.1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig der zuständigen Behörde eine Vorankündigung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig übermittelt.

Um geeignete Koordinatoren (SiGeKo) i.S. von § 3 Abs. 1 BaustellV handelt es sich, wenn diese nachweislich (z.B. Lehrgangs-Teilnahmebescheinigung) über arbeitsschutzfachliche Kenntnisse nach RAB 30 Anlage B und spezielle Koordinatorenkenntnisse nach RAB 30 Anlage C verfügen.

Sollte der Bauherr für sein Bauvorhaben keinen geeigneten SiGeKo benannt haben, kann die zuständige Behörde ihn dazu verpflichten.