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Studienbewerber aus bestimmten Ländern können zwar ohne Visum nach Deutschland einreisen, sie benötigen aber für einen länger als drei Monate dauernden Studienaufenthalt eine Aufenthaltserlaubnis für Studierende. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter der Verfahrensbeschreibung Visum für Studierende beantragen. 

Ausländische Studienbewerber außerhalb der EU/EWR, die mit einem Visum für einen Aufenthalt zum Studium nach Deutschland einreisen müssen vor Ablauf dieses Visums eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums beantragen. Diese Aufenthaltserlaubnis wird befristet erteilt und gilt nur für diesen Aufenthaltszweck. Rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeitsdauer müssen Sie die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragen.

Die Gültigkeitsdauer und die Auflagen der Aufenthaltserlaubnis hängen vom Zweck des Aufenthalts ab:

Aufenthaltserlaubnis zur Teilnahme an Sprachkursen

  • Für Intensivsprachkurse können Sie eine Aufenthaltserlaubnis für höchstens zwölf Monate erhalten.
  • Für studienvorbereitende Maßnahmen (z.B. Besuch eines Sprachkurses oder Studienkollegs, vorbereitende Praktika) erhalten Sie eine Aufenthaltserlaubnis für höchstens zwei Jahre.

Aufenthaltserlaubnis zur Studienbewerbung

  • Die Gültigkeitsdauer beträgt höchstens neun Monate. Innerhalb dieser Frist müssen Sie die Zulassung zum Studium oder die Aufnahme in einen studienvorbereitenden Deutschkurs oder in ein Studienkolleg nachweisen.

Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken

  • Gültigkeitsdauer von ein bis zwei Jahren, wobei die Erlaubnis bei einem positiven Studienverlauf und einer gesicherten Finanzierung jeweils um bis zu zwei Jahre verlängert werden kann. Die Verlängerung muss vor Ablauf der Gültigkeitsdauer beantragt werden.
  • Die Fachrichtung des Studiums steht als Aufenthaltszweck auf der Aufenthaltserlaubnis. Einen Wechsel der Fachrichtung oder des Studienortes müssen Sie daher unverzüglich der Ausländerbehörde mitteilen.
  • Studienbegleitende Praktika in einem Betrieb ändern den Aufenthaltszweck nicht. Sie benötigen aber eine zusätzliche Bewilligung der Ausländerbehörde, die hierfür unter Umständen zunächst die Zustimmung der Agentur für Arbeit einholen muss.