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Umweltinformationen werden nur auf Antrag zugänglich gemacht. Diesem Antrag muss zu entnehmen sein, welche Umweltinformationen der Antragsteller begehrt. Sollte dies nicht möglich sein, ist das dem Antragsteller binnen eines Monats mitzuteilen und Gelegenheit zu geben, seinen Antrag zu präzisieren. Nach erfolgter Präzisierung beginnt die Frist dann von Neuem zu laufen.

Dem Informationssuchenden ist bei Antragstellung Unterstützung zu gewähren.

Stellt dieser seinen Antrag bei einer informationspflichtigen Stelle, welche nicht über die begehrten Informationen verfügt, so hat diese den Antrag an die richtige Stelle weiterzuleiten, soweit ihr diese bekannt ist, und den Antragsteller schriftlich darüber zu informieren. Anstelle der Weiterleitung des Antrages kann sie die antragstellende Person auch auf andere ihr bekannte informationspflichtige Stellen hinweisen, die über die Informationen verfügen.

Der Zugang zu den begehrten Informationen kann durch Auskunftserteilung, Gewährung von Akteneinsicht oder in sonstiger Weise eröffnet werden. Beantragt der Informationssuchende eine bestimmte Art des Informationszugangs, so kann hiervon nur aus gewichtigen Gründen (insbesondere ein deutlich höherer Verwaltungsaufwand) abgewichen werden.

Die Frist für das Zugänglichmachen der begehrten Informationen beträgt 1 Monat bzw. 2 Monate bei umfangreichen und komplexen Umweltinformationen ab Eingang des Antrags.

Sollte der Antrag hingegen ganz oder teilweise abgelehnt werden, so ist der Antragsteller hierüber innerhalb der o. g. vorgenannten Fristen zu informieren. Der Ablehnung steht auch eine Gewährung des Informationszugangs auf eine andere als der beantragten Weise Art gleich. In beiden Fällen sind der antragstellenden Person die Gründe hierfür mitzuteilen.