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Über den Anspruch auf Ausbildungsgeld wird in der Regel bei einer beruflichen Ausbildung für 18 Monate, im Übrigen für ein Jahr entschieden. Dauert die Maßnahme länger, übersendet die Agentur für Arbeit automatisch rechtzeitig einen Fragebogen zur Weiterbewilligung des Ausbildungsgeldes.

Ausbildungsgeld wird auch für Ferienzeiten gezahlt, wenn diese innerhalb der Maßnahme liegen und die Agentur für Arbeit diese als Maßnahmeteil anerkannt hat.

Hinweis: Bei einer Unterbrechung der Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen wird das Ausbildungsgeld bis zum Ende des dritten auf den Eintritt der Krankheit folgenden Kalendermonats, längstens jedoch bis zum planmäßigen Ende der Maßnahme weitergewährt. Bei der Berechnung der Dreimonatsfrist wird der Tag der Erkrankung miteinbezogen.

Für Fehlzeiten aus anderen als gesundheitlichen Gründen besteht nur dann Anspruch auf Ausbildungsgeld, wenn ein wichtiger Grund für die Unterbrechung der Teilnahme von der Agentur für Arbeit anerkannt wird. Als wichtiger Grund wird beispielsweise anerkannt:

  • Eheschließung
  • Geburt eines Kindes
  • Wohnungswechsel
  • Wahrnehmung eines Gerichtstermins