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Die Berufsbezeichnung "Beratender Ingenieur" ist gesetzlich geschützt. Beratende Ingenieure bieten eine eigenverantwortliche und unabhängige Beratung (z.B. in Entwicklung, Planung, Betreuung, Kontrolle und Prüfung) und Sachverständigentätigkeit im Bereich des Ingenieurwesens an.

Möchten Sie diese Berufsbezeichnung führen, müssen Sie sich in die von der Landes-Ingenieurkammer geführten Liste der beratenden Ingenieure eintragen lassen. Mit der Eintragung wird gleichzeitig die Kammer-Mitgliedschaft begründet.

Voraussetzungen

In die Liste der beratenden Ingenieure kann eingetragen werden, wer

  • den Wohnsitz oder die berufliche Niederlassung im entsprechend Bundesland hat,
  • die Berechtigung besitzt, die Berufszeichnung "Ingenieur" allein oder in einer Wortverbindung zu führen,
  • eine praktische Tätigkeit von mindestens drei Jahren als Ingenieur nachweisen kann,
  • eigenverantwortlich und unabhängig seinen Beruf ausübt,
  • eine ausreichende Versicherung gegen Haftpflichtgefahren aus der Berufstätigkeit nachweist.

Der Eintragungsausschuss entscheidet nach Eingang der vollständigen Unterlagen über die Aufnahme in die Kammer. Bei positiver Entscheidung erhalten Sie eine Urkunde über die Eintragung in die Liste der beratenden Ingenieure und einen Kammerstempel.

Die Urkunde benötigen Sie bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit als Nachweis der Berufszulassung.

In die Liste der Beratenden Ingenieure/in wird eingetragen, wer

  • im Land seine Wohnung,
  • seine Niederlassung als Freiberufler/in oder
  • seine Anstellung hat sowie
  • eine mindestens dreijährige praktische Ingenieurtätigkeit ausgeübt hat,
  • während der praktischen Ingenieurstätigkeit die für die spätere Berufsausübung erforderlichen Fortbildungen besucht hat,
  • eigenverantwortlich und unabhängig seinen Beruf ausübt,
  • durch eine Versicherungsbestätigung des Versicherers das Bestehen einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung nachweist.